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Ein Plug-in-Hybrid bietet aus Hersteller- und Produkt-Perspektive gleich mehrere Vorteile: Einerseits hilft der E-Motor, lokale Emissionen zu vermeiden und auch die gesamte CO2-Bilanz zu verbessern. Andererseits bietet sich die E-Maschine als willkommenes Mittel an, um die Systemleistung massiv zu steigern. So auch beim Jeep Compass 4xe, der in der großen Ausführung mit satten 240 PS aufwartet. Doch noch wichtiger als der schiere Vortrieb – mit 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist man schon gut angezogen – ist die Betriebsstrategie der beiden Maschinen. Das Zusammenspiel der Aggregate gelingt recht nahtlos. Der Stromer treibt die Hinterachse an und schaltet sich im hybridischen Betrieb bedarfsweise dazu, ohne dass der Fahrer davon etwas bemerkt abgesehen vom kräftigen Schub. Zudem übernimmt der Elektromotor die Aufgabe des Allradantriebs, wenn man sich einmal in schwergängiges Terrain vorgewagt hat. Wer es darauf anlegt, kann den Compass weitgehend elektrisch bewegen – der elf kWh große Akku reicht für rund 50 Kilometer und wird binnen weniger Stunden wieder aufgeladen per Typ 2-Ladeanschluss. Neben dem Antrieb glänzt der Compass aber auch noch mit einer ganz anderen Eigenschaft. Obwohl er mit weniger als 4,40 Längenmetern recht kompakt ausfällt, bietet der Geländewagen ein stattliches Raumangebot – selbst in der zweiten Reihe. Und weil das Mobiliar ebenfalls geschmeidig ausfällt, darf der Compass als Langstreckler durchgehen, der übrigens bei Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn ziemlich leise ist und Unterhaltungen in Zimmerlautstärke erlaubt. Apropos Unterhaltung: Jeder Compass 4xe bietet serienmäßig digitalen Radioempfang, Bluetooth-Freisprechanlage, integriertes Navi und Smartphone-Integration. Ab netto 39.159 Euro geht es los.