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Ohne SUV kommt heute kein größerer Autohersteller aus, doch was ist an dieser Fahrzeuggattung eigentlich so faszinierend? Vielleicht die etwas höhere Sitzposition oder das Design, man weiß es nicht. Jedenfalls bietet Volkswagen eine reichhaltige Auswahl in dieser Kategorie, und der T-Roc mit dem 150 PS starken Selbstzünder ist im Umfeld ein feiner Kompromiss aus Bezahlbarkeit und Allroundfähigkeit inklusive modernsten Infotainment-Gepflogenheiten. Steigen wir also ein und blicken auf die beiden großen Displays – das Kombiinstrument ist nämlich ein solches plus der gut einsehbare Monitor in der Mittelkonsole. Den Zeitgeist verliert der T-Roc jedenfalls nicht aus den Augen und dürfte vor allem die jüngere Generation an Kunden mit seiner Smartphone-Integration locken, die indes mit zusätzlichen 189 Euro netto erkauft werden muss. 

Serienmäßig beim netto 27.130 Euro teuren Zweiliter-Diesel allerdings ist das siebengängige Doppelkupplungsgetriebe, was dem Komfort zuträglich ist. Somit eignet sich der Kompakte hervorragend sowohl für urbane Gebiete als auch Langstrecken-Einsätze. Denn man ist alles andere als untermotorisiert, wenn mal eine lange Steigung ansteht oder Überholvorgänge, bei denen mal etwas mehr Power erforderlich ist. Jetzt noch die 268 Euro (netto) teure Distanzregelung an Bord holen, damit der Fahrer im Feierabend-Verkehr auch mal die Füße baumeln lassen kann. Diesmal hat sich Flottenmanagement im Sinne der Kosten- sowie Umwelteffizienz übrigens für den Fronttriebler entschieden, der für herkömmliche Einsätze in vorwiegend milden Klimagebieten wunderbar geeignet ist. Ach ja, Einstieg, Raumeindruck und Sitzposition erfüllen ganz und gar den Anspruch, der an ein SUV gestellt wird.