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Der Opel Grandland X ist an sich ein recht harmlos gezeichnetes Auto. Keine Spur von sportlichen Ambitionen, eher ein familientauglicher Cruiser. Jetzt legen die Rüsselsheimer eine Version auf, die besonders genügsam mit dem Kraftstoff umgehen soll – jedenfalls mit dem flüssigen. Der auf den Namen Hybrid4 hörende Ableger tankt Super, lässt sich aber auch mit Strom laden. Sein Akku nimmt 13 kWh auf, damit kann man bequem zwischen 40 und 50 Kilometer rein elektrisch fahren. Und wer nicht zu Hause lädt, darf per Typ 2 an einer öffentlichen Strom-„Tankstelle“ binnen drei bis vier Stunden wieder nachfüllen. Und da der große Opel über zwei E-Maschinen mit 110 respektive 112 PS verfügt, bleiben zumindest längsdynamisch auch ohne Benzinbetrieb keine Wünsche offen. Nimmt der Rüsselsheimer allerdings seine ganzen Kräfte (300 PS) zusammen, schießt er binnen gut sechs Sekunden auf Landstraßentempo und erklimmt mit Nachdruck auch höhere Geschwindigkeitssphären. Dabei ist er ein solider Alltagsbegleiter mit viel Platz innen und einem großen Gepäckraum, der bei Bedarf auch mal rund 1.500 Liter schluckt. Ach ja, nicht zu vergessen die ergonomischen Aktivsitze für ausgeprägten Langstrecken- Komfort – beim starken Hybriden serienmäßig verbaut. Auch in puncto Assistenz patzt der ab netto 42.995 Euro lieferbare Allrounder nicht und bremst beispielsweise selbsttätig, falls Gefahr droht. Außerdem verfügt er frei Haus über Navigationssystem, dessen Informationen über einen acht Zoll großen Touchscreen ausgegeben werden. Auch das schlüssellose Schließsystem weilt ohne Zuzahlung an Bord. Falls Ihnen übrigens mal ein Grandland X mit schwarzer Motorhaube entgegenkommt, ist es garantiert die starke Hybridversion – auf dieses Feature müssen die schwächeren Varianten verzichten.