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Es ist recht einfach: Schnell den Typ 2- oder Schukostecker in die Dose, und schon lädt die 13 kWh große Batterie binnen drei bis sieben Stunden voll. Im Zuge der langsam, aber stetig wachsenden öffentlichen Ladeinfrastruktur können selbst Bewohner städtischer Architektur immer öfter emissionsfrei durch die Gegend flitzen. Mit zwei starken Elektromotoren von 110 sowie 112 PS ist der 3008 ohne Verbrenner nicht gerade langsam unterwegs, sondern kommt zügig auf Trab. Nimmt man alle drei Aggregate zusammen, schwingt sich das sonst nicht unbedingt auf Performance abonnierte SUV zu wahrlich sportlichen Fahrwerten auf. Dass angesichts 300 PS kein träges Naturell zu erwarten war, liegt freilich auf der Hand, aber 5,9 Sekunden für den Standard-Sprint dürften den geneigten Interessenten staunen lassen. Okay, das gilt es auszuprobieren. Wenn man aus dem Elektromodus heraus per Gaspedal Leistung abfordert, schaltet die Elektronik verzögerungsfrei in „Hybridstellung“, und der kultivierte Benziner powert rein, um das Designerstück 3008 mit Schmackes nach vorn zu wuchten – alle Achtung! Mindestens ebenso bemerkenswert ist aber, wie gut die Franzosen den aktiven Tempomat mittlerweile im Griff haben. So pirscht sich der 3008 bei eingestellter Regelanlage langsam an den Vordermann, bremst behutsam und kommt im Takt mit dem Verkehr zum Stillstand. Kurz davor nimmt der Rechner noch einmal Moment raus, um nicht zu rucken – besser geht es nicht. Apropos ruckfrei: Auch das Zusammenspiel mit den drei Aggregaten plus Achtgangautomatik gelingt geschmeidig. Selbstredend gibt es auch in puncto Infotainment keine Klagen, überall prangen Displays – in der Mittelkonsole beispielsweise, und das Kombiinstrument besteht komplett aus Anzeigefläche. Ab 41.554 Euro netto gehts es los – viele Assistenten und Tempomat sind frei Haus.