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Der Mini Countryman verschafft sich schon beim ersten Anblick Respekt – mit 4,30 Längenmetern ist der Deutsch-Brite nämlich so gar nicht klein. Außerdem ist er dezent geländewagenmäßig angemacht mit Unterfahrschutz und einem kräftigen Aufbau, der 1,56 Meter hoch in den Himmel ragt. Dem Lifestyle-Faktor tut diese Ausrichtung keinen Abbruch, das Designerteam hat den 4x4 sorgfältig und detailpräzise gezeichnet. Markant gestaltete Scheinwerfer, charakteristische Außenspiegel sowie das typisch abgerundete Dach verleihen der Mini-Kreation Ausdrucksstärke. Innen empfängt den Passagier eine ausgesprochen wertige Retroarchitektur mit den bekannten Kippschaltern, die freilich in keinem neuzeitlichen Mini fehlen dürfen.

Allerdings haben die Macher des Mini Moderne und Tradition verbunden und ihm viel Infotainment spendiert – garniert mit verschiedenen Illuminationen wie den LED-Ring um den Bildschirm, damit der jugendliche Spirit erhalten bleibt. Viele so genannte „Connected“- Services inklusive Smartphone-Integration sind freilich serienmäßig, für andere heutzutage unverzichtbaren Features bittet Mini indes extra zur Kasse: Navi und Head-up-Display erfordern rund 2.000 Euro netto Aufpreis. Immer an Bord in Verbindung mit dem 190 PS-Diesel ist jedoch der achtstufige Wandlerautomat mit seinem sämigen Naturell. Er verhilft dem Allrounder zu spor tivem Komfort. Nachdrücklich sprintetet der SD per Gaspedalbefehl davon, gibt jederzeit ein souveränes Bild ab ob seiner 305 Nm Drehmoment, die beim Allradler übrigens keine Traktionsprobleme verursachen. Kostenpunkt? Ab netto 32.142 Euro startet der erwachsene Mini – Auffahrwarnung und City-Notbremsung sind serienmäßig. Langstreckentaugliche Sitze übrigens auch.