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Cupra – da klingelt doch etwas. Na klar, was früher als Badge auf den schnellsten Seat-Modellen klebte, ist nun sogar der Markenname. Sonst ändert sich nichts, und das ist auch gut so: Denn den Cupra Ateca treiben nicht weniger als 300 ausgewachsene Pferde voran. Damit stößt das kompakte SUV in Performance-Regionen vor, die noch vor einer Fahrzeuggeneration teuren Sportwagen vorbehalten war. Dabei bekommt man den Cupra schon ab netto 37.092 Euro. Das ist zumindest ein exzellentes Preis-Spaß-Verhältnis gepaart mit einem gerüttelt Maß Praxistauglichkeit. Doch der Reihe nach. Erst einmal den hochgezüchteten Vierzylinder starten, den die Sounddesigner moderat, aber nicht übertrieben mit Klang angefüttert haben. Wählhebel des obligatorischen Doppelkupplers in „D“ – und ab dafür. Nach dem Kaltstart moderat durch die City cruisen kann der Spanier ebenfalls gut – denn das Fahrwerk ist zwar straff, aber keineswegs hart, so dass die Passagiere Fahrbahnverwerfungen nahezu unbehelligt hinter sich lassen. Mit steigender Öltemperatur rutscht auch das rechte Pedal tiefer gen Bodenblech, was sanften Druck auf die Mitfahrer-Rücken ausübt. Wenn man es richtig krachen lässt, schiebt der Cupra schon extrem druckvoll, und das völlig ohne Traktionsprobleme, denn Allrad ist frei Haus. Auch quer geht das SUV ausgezeichnet und ist schon auf seine serienmäßigen Sportsitze angewiesen, um die grinsende Besatzung in der Mittelbahn zu halten. 

Nicht verzichten sollten die Kunden auf das netto 1.184 Euro teure Business- Paket mit vielen Assistenten, zu denen auch ein aktiver Tempomat gehört, der das Fahrzeug selbstverständlich assistiert bis zum Stillstand herunterbremst. Das sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern erhöht den Komfort auf der Langstrecke ungemein.