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Bevor jetzt die Frage aufkommt: Nein, Preise zum neuen Mercedes eSprinter gibt es noch keine – sollen aber bald kommen, schließlich möchte der Hersteller dieses Jahr noch starten mit der Auslieferung. Aber es gibt die Information, dass er sich mit seinen potenziellen Kunden zusammensetzt, wenn eine entsprechende Order bevorsteht. Die markeneigenen Experten beraten dann fachkundig, ob die Anschaffung des vollelektrischen Lieferwagens lohnt – schließlich muss zum Fahrzeug ja auch die Peripherie stimmen hinsichtlich Ladeinfrastruktur und der Planung, wann welches Auto an die Stromquelle muss, falls mehrere eSprinter angeschafft werden. Doch hier an dieser Stelle wollen wir zunächst darüber sprechen, wie sich der große Kastenwagen mit Batterie überhaupt fährt. Je nach Bedarf wird er mit 41 oder 55 kWh-Akku ausgeliefert – und freilich lässt er sich per Schnellladung mit bis zu 80 kW „befüllen“. Die Reichweite beziffert Mercedes mit 120 bis 168 Kilometern. In der Praxis fährt sich das BEV angenehm – und klar, es ist ungewohnt, aber äußerst komfortabel, ein Arbeitsgerät wie den Sprinter geräuschlos zu bewegen. Apropos Arbeitstier. Mit 10,5 Kubikmetern Laderaumvolumen darf man ihn zurecht so bezeichnen, und die maximale Zuladung beträgt knapp 900 Kilogramm. Reden wir über weitere Zahlen – 115 PS und 295 Nm Drehmoment wirken auf die Vorderräder, was den Vortrieb nicht überbordend, aber entspannt macht. Technikinteressierte Fahrer dürfen ein wenig mit den Paddles am Lenkrad spielen, auf diese Weise lässt sich die Schubrekuperation steuern. Bei maximaler Stärke reicht es meist, einfach das Fahrpedal zu lupfen, um den Transporter zum Stehen zu bringen. Das schont vor allem die Bremsbeläge, durchaus ein Kostenfaktor.