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Die Vorbehalte gegenüber Elektrofahrzeugen sind derzeit noch recht groß, keine Frage. Dann bitte unbedingt mal den Leaf e+ probefahren – der wuchtet seine Passagiere mittels 217 PS so kräftig auf Tempo, dass die Mundwinkel nur noch in eine Richtung zeigen: nach oben. Je nach Zeitpunkt, wann der Leistungseinsatz erfolgt, kann es auch mal zu Traktionsmangel an den vorderen Pneus kommen – an Fahrspaß mangelt es hier jedenfalls nicht. Vor allem Überholvorgänge am Berg avancieren zur freudigen Angelegenheit. Nur 6,9 Sekunden reichen dem Japaner übrigens, um auf Landstraßentempo zu preschen. Doch wenn man über das Elektroauto spricht, muss man auch über den Themenkomplex des Ladens sprechen. Mit seiner 62 kW/h-Batterie ist der Leaf per se gut ausgerüstet und darf getrost auch auf die Langstrecke geschickt werden.

Saft für rund 400 Kilometer hält der Akku des Leaf bereit, und aufgeladen wird er beispielsweise per Schnelllade-Port Chademo mit 50 kW. Ansonsten langt der Typ 2-Anschluss, um das Fahrzeug über Nacht kommod vollzuladen. Zum Tarif von netto 37.563 Euro rollt der starke Leaf vom Händlerhof – und kommt bereits mit Features wie autonomer Notbremsung, dem vollen Infotainment- Paket inklusive Bluetooth-Freisprechanlage, eingebautem Navi plus Smartphone- integration, LED-Scheinwerfer, Querverkehr-Warner, adaptivem Tempomat sowie Verkehrszeichen- Erkennung um die Ecke. Zwecks effektiverer Klimatisierung besitzt der Leaf außerdem eine Wärmepumpe, was auch im Winter eine gewisse Reichweitenstabilität garantiert. Und die Sitzheizung gibt es bei der kräftigen Ausführung gleich mit frei Haus. Ebenso wie LED-Scheinwerfer und 360 Grad-Rückfahrkamera.