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Grazile Front und starker, breiter Rücken – klingt nach adrettem Sportwagen. Weit gefehlt, ist der neue Mazda3, seines Zeichens schlichter Kompaktklässler. Designer-Kompakter trifft es ganz gut, und damit das Schmuckstück auch flottentauglich motorisiert wird, hat die Redaktion für ausgiebige Testrunden den Diesel geordert. Mit 116 PS ist der Fronttriebler ganz funktional unter der Haube, aber man hat zu keiner Zeit den Eindruck, schwerfällig unterwegs zu sein. Die so geschätzte Souveränität des Selbstzünders entspringt der Tatsache, bereits bei niedriger Drehzahl aus den Vollen schöpfen zu können, wie 270 Nm ab 1.600 Umdrehungen bekunden. Schön auch, dass die Techniker den neuen Mazda3 ziemlich gut gedämmt haben – mehr als ein zurückhaltendes Grummeln dringt selbst unter fleißiger Nutzung des Drehzahlbandes kaum in den Innenraum.

Innenraum ist ein gutes Stichwort: Mit der neuen Generation ist der Japaner ein Stückchen moderner geworden. Die Architektur ist geprägt von feiner Dezenz, das Infotainment haben die Techniker verbessert – dafür steht beispielsweise das „Advanced“ Head-up-Display, das sämtliche Informationen gleich in die Windschutzscheibe projiziert. Ebenso erfreulich für Vielfahrer ist, dass der Kompakte innen luftig geschnitten ist und ordentliche Sitze bereithält. Für das Package mit dem Selbstzünder werden mindestens netto 21.504 Euro fällig, wobei bereits Features wie autonome Notbremsung inklusive Fußgänger- und Radfahrererkennung, Headup- Display, LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Tempomat mit adaptiver Steuerung und Verkehrszeichen- Erkennung serienmäßig sind. Ein Automatikgetriebe ist übrigens zum Tarif von 1.680 Euro netto zu haben – vielleicht eine überlegenswerte Wahl für Langstrecken-User.