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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Ralph Wuttke, Chefredakteur Flottenmanagement

Die Elektroautos kommen ... bald?

Die deutschen Hersteller verantworten in deutschen Flotten noch immer rund 70 Prozent aller verkauften Fahrzeuge. Daher wird es spannend zu beobachten, wie sich der Absatz der Elektroautos in den nächsten Jahren entwickeln wird – haben doch eben jene deutschen Hersteller auf der kürzlich zu Ende gegangenen IAA angekündigt, das Angebot an Elektromodellen (allerdings nicht nur batterieelektrisch, sondern auch Plug-in-Hybride) bis 2023 auf rund 150 Modelle zu verfünffachen.

Das wird aber auch Zeit: Schon lange findet sich in den einschlägigen Medien der Vorwurf, die deutsche Automobilindustrie hätte die Elektromobilität verschlafen. Wahrscheinlich war das aber eher eine ökonomische Entscheidung: Schließlich ist auch heute noch die Quote der verkauften elektrischen Fahrzeuge insbesondere in Deutschland recht homöopathisch: Derzeit stehen über 40 Millionen konventionellen Autos in Deutschland weniger als 100.000 Elektroautos gegenüber.

Durch die inzwischen länger geltende 0,5-Prozent- Regelung nimmt nun aber vor allem die Nachfrage seitens der Dienstwagenberechtigten zu, denn eben mal die halbe Versteuerung zu sparen ist ein enormer Anreiz, wenn das persönliche Fahrprofil stimmt oder es in der Familie vielleicht noch einen konventionellen Zweitwagen gibt. Der Fuhrparkleiter hat dann die Problematik, die Nachfrage seitens der User-Chooser in die Car-Policy einzupflegen, denn die klassischen Kriterien funktionieren bei Elektrofahrzeugen nicht.

Die deutschen Hersteller wollen nun mit Macht relevante Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle in den Markt bringen. Andere Hersteller – beispielsweise die Franzosen, Japaner und Koreaner – sind da schon viel weiter. Und jetzt kommt vor allem der Riese China mit seinen Elektroautos, bei denen der technologische Vorsprung des „Autolandes Deutschland“ viel leichter aufzuholen ist. Der stärkste Elektro-SUV beispielsweise mit 1.400 PS auf der IAA: chinesisch. Wir werden wahrscheinlich einige neue Herstellernamen lernen müssen, denn die chinesischen Hersteller wollen nun auch mehr exportieren. Namen wie Hongqi, Wey oder Byton werden uns zukünftig vielleicht häufiger begegnen.

Bei all dem Hype um die schöne neue elektrische Autowelt darf der Fuhrparkentscheider natürlich auch nicht sein „konventionelles“ Tagesgeschäft vernachlässigen. So haben wir in dieser Ausgabe ein großes Special dem Thema „Versicherung und Schadenmanagement“ gewidmet (ab Seite 76) – ein Thema, bei dem vor allem durch den Einsatz digitaler Technologie und spezialisierter Dienstleister eine Menge Geld und vor allem Stress gespart werden kann.

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