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Die großen Momente eines Autojournalisten entpuppen sich manchmal als denkbar unspektakulär. Seit zig Jahrzehnten ist das grundlegende Funktionsprinzip zweier eingebürgerter Verbrennungstriebwerke klar: Der Diesel zündet sein Kraftstoff-Luftgemisch alleine durch die bei der hohen Verdichtung entstehende Druck-Wärme, während der deutlich geringer verdichtete Ottomotor Zündkerzen benötigt. Jetzt bringt Mazda aber eine Otto-Maschine, die Benzin verbrennt, das sich tatsächlich selbst entzündet. Verpackt ist dieses Konzept als Zweiliter-Vierzylinder mit Riemenstarter, um den Verbrenner zu unterstützen, wenn er betriebsungünstig läuft. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wie kultiviert dieses Aggregat läuft – ja, wie es überhaupt läuft. Klingt es wie ein Benziner oder wie ein Diesel? Ganz einfach – wie ein geschmeidiger Benziner, fertig und aus.

Demnach muss sich der geneigte Kunde gar nicht umgewöhnen, tankt Benzin, aber davon eben nicht mehr so viel. Ganz nebenbei schüttelt der mit mechanischem Kompressor ausgerüstete (um den hohen Luftüberschuss zu generieren) Zweiliter 180 Pferdchen von der Kurbelwelle. Die Leistungsentfaltung erfolgt übrigens so linear wie bei einem Saugmotor, und darin liegt auch die Souveränität der Fortbewegung. Was die Drehfreude anbelangt, gibt der „Skyactiv-X“ ganz den quirligen Benziner, der es auch mal sportlicher mag. Flottenmanagement hat sich auf ersten Testfahrten für das sechsstufige Wandler-Automatikgetriebe entschieden, das den für Vielfahrer geschätzten Komfort- Bonus mit sich bringt. In dieser Kombination werden mindestens 24.193 Euro netto fällig – bei exzellenter Serienausstattung, zu der neben umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen auch Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie LED-Scheinwerfer zählen.