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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Der Reifen ist damals wie heute die einzige Verbindung zur Straße
Früher ein exklusives Extra, heute selbstverständlich: Navigationsgeräte

Zwischen Kontinuität und Wandel

Das Jahr 2002 war keins wie jedes andere. Viele prägende Ereignisse fanden vor 17 Jahren statt, so wurde unter anderem der Euro als gemeinsame europäische Währung eingeführt, das Jahrhunderthochwasser an der Elbe richtete Schäden in Milliardenhöhe an und der bislang letzte Kanzler aus den Reihen der SPD, Gerhard Schröder, wurde wiedergewählt. Außerdem erschien zum allerersten Mal Flottenmanagement, das Fachmagazin für innovatives Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement. Genau 100 Ausgaben später ist Flottenmanagement zum umfangreichsten Magazin der Fuhrparkbranche gewachsen. Außerdem sind mit „flotte.de“ eine häufig besuchte Internetseite und mit „Flotte! Der Branchentreff“ die mittlerweile größte Flottenmesse in Deutschland hinzugekommen.

Wandel
Doch bis dahin war es ein weiter Weg. So umfasste die erste Ausgabe von Flottenmanagement gerade einmal 32 Seiten. Heute sind es durchschnittlich 138 Seiten pro Ausgabe. Die vorliegende 100. Ausgabe umfasst sogar stolze 148 Seiten. Dies liegt auch im Erfolg von „Flotte! Der Branchentreff“ begründet. Denn eine Auswahl der Ausstellerportraits der über 200 (!) Unternehmen will schließlich auch untergebracht werden. Die vierte Auflage der Fachmesse für Fuhrparkentscheider verdeutlicht zudem, dass sich die Branche auf mehreren Kanälen informiert, ein Magazin im XXL-Format reicht eben nicht mehr aus. Daher ist es nur folgerichtig, dass „Flotte! Der Branchentreff“ 2019 nicht nur mehr Aussteller auf einer größeren Fläche präsentieren kann, sondern auch ein wachsendes Weiterbildungsangebot. Mehr als 50 Fachvorträge auf zwei Bühnen, zahlreiche Workshops und Round-Table-Gespräche und eine über 2.000 Quadratmeter große Netzwerkarea zeigen, dass die Fachmesse in erster Linie eine Netzwerk- und Fortbildungsveranstaltung ist.

Als Informationsplattform steht den Fuhrparkleiter ganzjährig „flotte.de“ zur Verfügung. Ein Onlineangebot, das seit vielen Jahren die Inhalte des Magazins ergänzt und darüber hinaus zu einer Art Archiv geworden ist. Hier stehen alle Ausgaben unseres Fachmagazins seit 2006 zum Download bereit. Natürlich kostenlos. Außerdem erhalten die Nutzer aktuelle Brancheninformationen und alles Wissenswerte rund ums Automobil. Die Klickzahlen zeigen: Der Flottenmanager von heute ist digital unterwegs und sucht sich seine Erstinformationen im Netz. Insofern könnte man sagen, dass aus den 30 Seiten von 2002 mittlerweile eine fast unendliche Fülle an Flotteninformationen geworden ist.

Doch nicht nur der Umfang ist im Laufe der Zeit größer geworden. Auch die Themen haben sich in vielen Bereichen verändert. So berichteten wir in der ersten Ausgabe Flottenmanagement auf zwei Seiten von nachrüstbaren Navigationssystemen, die mehrere Tausend Euro kosteten, mit einem zweifarbigen Display ausgestattet waren und teilweise nur über eine Fernbedienung oder einen Joystick bedient werden konnten. Heute rüstet kaum jemand im Flottenbereich ein Pkw-Navigationsgerät mehr nach und die fest installierten Systeme verfügen über 3D-Kartenansichten und Echtzeitverkehrsinformationen. Alternative Antriebe hingegen waren bereits damals ein Thema. So widmete sich die Flottenmanagement-Redaktion bereits 2002 dem Thema Erdgasfahrzeuge. Damals war der Tenor vor allem von ökonomischen, denn von ökologischen Gesichtspunkten geprägt. Ein durchschnittlicher Benzinpreis von 1,03 Euro pro Liter wurde zu dieser Zeit als „ein öffentliches Ärgernis“ (FM 1/2002) kommentiert, ein Umweltgedanke findet sich auf den gesamten drei Seiten Artikel zum Thema der Erdgasfahrzeuge nicht ...

Kontinuität
Auch wenn sich die Flottenwelt in den letzten 17 Jahren häufig gewandelt hat, gibt es immer auch Beständigkeit in der Branche. Viele Entwicklungen sind dann doch eher einem evolutionären Wandel unterzogen als einem revolutionären Umsturz. Hier könnte man beispielsweise das Reifenbusiness nennen. Einer, der es wissen muss und von der ersten Ausgabe an Flottenmanagement begleitet hat, ist Konrad Soestmeyer, Key-Account- Manager bei der Continental AG. Der Reifen- und Flottenexperte beschreibt den Wandel in Sachen Reifengeschäft so: „Das Reifenbusiness hat sich mit Blick auf die Flotte stetig verändert, jedoch keine Revolutionen durchlebt. Immer noch wird das Geschäft von traditionellen Reifendienstleistern bestritten, die die nötige Schlagkraft bei einsetzendem Winterwetter besitzen.“

Auch das Konzept des Full-Service-Leasings war in der Flottenbranche schon vor 17 Jahren beliebt und ist im Kern gleich geblieben. Wenngleich auch die Rahmenbedingungen für Full-Service-Leasing andere waren, wie Soestmeyer berichten kann: „Vor 17 Jahren waren die Leasingkonzepte in der Sturm- und Drangphase, heute ist das Modell ausgereift und leider auch – von vielen Einflüssen geprägt – in schweres Fahrwasser gelangt. Diese Entwicklung ist auch durch eine starke Konzentration auf wenige Anbieter bedingt.“ Dennoch existiert das Full-Service-Versprechen nach wie vor. Vielleicht ist hier und da ein Leasingbaustein hinzugekommen und bestimmt sind auch heutzutage mehr Leasingflotten unterwegs, doch am Prinzip hat sich nur wenig geändert.

Dies könnte man auch mit Blick auf die 100. Ausgabe von Flottenmanagement behaupten. Das Magazinformat und das zweimonatige Erscheinen sind gleich geblieben und auch der im allerersten Editorial geäußerte Anspruch, „das Ohr direkt beim Flottenmanager“ zu haben und zu ermitteln,  „wo ihm der Schuh drückt“, hat sich über die Jahre nicht verändert. Dazu hat man seitens des Verlages schon relativ früh erkannt, dass ein Redaktionsbeirat aus unterschiedlichen Fuhrparkmanagern großer und kleinerer Flotten sehr hilfreich ist. Immer noch trifft sich der Flottenmanagement- Redaktionsbeirat einmal im Jahr, freilich hat sich Besetzung in den zurückliegenden Jahren verändert, um die aktuellen Themen der Branche zu diskutieren und neuen Input für die redaktionelle Arbeit zu erhalten.

Vielen Dank!
Möglich war der Weg zwischen Kontinuität und Wandel, weil es zu jedem Zeitpunkt Unterstützer und Wegbereiter wie Konrad Soestmeyer von Continental gegeben hat, die die Idee von Ralph Wuttke, Chefredakteur, und Bernd Franke, Geschäftsführer der Flotte Medien GmbH, unterstützt haben. „Das Magazin hat sich im Wettbewerb hervorragend geschlagen und nach meiner Einschätzung Rang eins oder zwei verdient. Sehr gut finde ich auch die erfolgreiche Einführung des Messetitels ‚Flotte! Der Branchentreff‘. Ich bin sicher, dass diese Veranstaltung die Zukunft des Titels weiter absichern und die Position im Markt stärken wird“, sagte Konrad Soestmeyer anlässlich des Jubiläums gegenüber der Flottenmanagement-Redaktion. Es wird spannend werden, welchen Weg Flottenmanagement in den nächsten 100 Ausgaben beschreitet. Denn wie die Automobilindustrie vor tiefgreifenden Veränderungen steht, was beispielsweise die Antriebstechnologie oder das autonome Fahren betrifft, so ist auch das Leserverhalten (Beispiel: Print und digital) ein anderes geworden.

Bedanken möchten wir uns bei allen Unterstützern, die zum Teil bereits seit der ersten Ausgabe auf unserer Seite stehen, und hoffen, dass wir auch in Zukunft einen gemeinsamen Weg gehen können.

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