SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2019
In entspannter Runde erklären Gunter Glück (2. v. li.) und Claus Wollnik (2. v. re.), welche Idee sich hinter DriversCare verbirgt
Gunter Glück: „Unser Ziel ist es, ein ganzheitliches Tool in Sachen Unternehmensmobilität zu liefern“
Claus Wollnik: „Eine wesentliche Zielsetzung bei der Entwicklung von DriversCare ist die Entlastung des Fuhrparkmanagers“

Eine für alle!

 Exklusivinterview mit Claus Wollnik und Gunter Glück, den Machern von DriversCare

Flottenmanagement: Fuhrpark-Apps gibt es mittlerweile viele auf dem Markt, was ist das Besondere an Ihrer Lösung? Für wen ist diese App gedacht?

Claus Wollnik: Viele der existenten Fahrer- Apps helfen den Fahrern lediglich, die Rufnummern oder E-Mail-Adressen der benötigten Dienstleister zu finden. Auf der anderen Seite beklagen alle Anbieter gleichermaßen, dass deren Apps zu wenig genutzt werden. Daher erinnert sich der Fahrer auch im Bedarfsfall nicht an die ihm zur Verfügung stehende App und wählt überwiegend das Telefon als Kommunikationskanal. Andere der existenten Softwarelösungen sind wiederum auf den Fuhrparkmanager ausgerichtet und nicht auf den Fahrer. Der mit DriversCare geplante Leistungsumfang unterscheidet sich deutlich: starke Individualisierbarkeit in Bezug auf kundenspezifische Prozesse und die Anbindung der unterschiedlichsten Leistungspartner für Instandhaltung, Reifenservice und vieles mehr. Die Zielsetzung ist die alltägliche oder zumindest sehr regelmäßige Nutzung durch den Fahrer. Daher wird ein Fokus auf dem Mehrwert für den Fahrer liegen.

Gunter Glück: Kunden werden Autobanken, Leasing- und Fuhrparkmanagementgesellschaften, Autovermieter und eigenverwaltete Fuhrparks sein. Auch Händlergruppen haben einen Bedarf für deren End- und Flottenkunden. Weiterhin haben die ersten Softwareanbieter ihr Interesse an der Ergänzung ihrer Lösungen durch unsere App angemeldet. Zu deren Softwarelösungen wollen wir Schnittstellen schaffen, um eine einfache Datenpflege zu ermöglichen.

Flottenmanagement: Wird das Smartphone zukünftig zum wichtigsten Arbeitsgerät des Fuhrparkmanagers? Welche Vorteile ergeben sich auf der anderen Seite für den Dienstwagenberechtigten?

Claus Wollnik: Eine wesentliche Zielsetzung bei der Entwicklung von DriversCare ist die Entlastung des Fuhrparkmanagers von der Vielzahl der telefonischen Anfragen oder der E-Mails von Fahrern. Der Dienstwagennutzer kann alle wesentlichen Prozesse über die DriversCare- App steuern, Daten übermitteln und auch über Push-Funktionen Informationen wie zum Beispiel Erinnerungen an Prüftermine aus dem Fuhrparkmanagement erhalten. Er kann darüber hinaus die direkte Terminierung von Services über die App vornehmen. Das bringt auch den Dienstleistern erhebliche Prozessvorteile. Über die Zahlfunktion der App lassen sich zudem Services wie zum Beispiel Tanken und Parken bargeldlos abwickeln.

Flottenmanagement: Welche Dienstleistungen und Funktionen bündelt das Tool? Wie weit lässt sich die App inhaltlich, aber auch vom Design individualisieren?

Claus Wollnik: Man muss hier zwischen Dienstleistungen und Funktionen unterscheiden. Es können alle Dienstleistungen wie beispielsweise Schaden/Unfall, Inspektion und Reparatur, Autowäsche, Tanken, Parken, UVV und Führerscheinkontrolle bis hin zur Fahrzeugrückgabe abgebildet werden. Als Funktionen für Fahrer sind Push-Mitteilungen, Arbeitsanweisungen und Wiedervorlagefunktion, Online- Terminvereinbarung und Kontaktinformationen der relevanten Dienstleister in der App integriert. Für die Leistungspartner wiederum gibt es die Möglichkeit der Online-Terminvereinbarung sowie der Dokumenten- und Datenübermittlung zur Auftragsabwicklung. Der Fuhrparkmanager kann so aktive Meldungen von Fahrern erhalten, auf dem Dashboard übersichtlich und klar erkennen, was noch ansteht oder welche Aufgaben demnächst anfallen.

Gunter Glück: Das Tolle daran ist, dass sich, trotz dieses allumfassenden Umfangs, Drivers- Care in Bezug auf die modularen Bestandteile, die Funktionen und das Design komplett individualisieren lässt.

Flottenmanagement: Welche Herausforderungen mussten Sie bei der Realisierung des Projekts meistern? Welche Kooperationspartner konnten Sie bereits für Ihre Lösung begeistern?

Claus Wollnik: Da ließen sich vor allem drei Herausforderungen nennen. Zunächst mussten wir Fuhrpark-Know-how, Praxiserfahrungen und Entwicklerkompetenzen unter ein Dach bringen. Anschließend mussten wir eine Architektur aufbauen, die den hohen Grad von kunden-, fahrzeug- und fahrerspezifischen Prozessen abbildet. Der Service-Level eines Fahrers einer Luxuslimousine kann sich deutlich von dem eines Service-Technikers unterscheiden. Ebenso der Umgang mit Poolfahrzeugen. Und letztlich können sich Anforderungen der Autobanken sowie der Leasing- und Fuhrparkmanagementgesellschaften oder der Autohändler an eine solche Applikation zusätzlich unterscheiden, was für uns eine zusätzliche Herausforderung in der Konzipierung der App darstellte.

Gunter Glück: Für die wesentlichen Leistungen wie zum Beispiel Instandhaltung, Reifen, Schadenabwicklung, Kraftstoff- und Lademanagement konnten wir bereits starke und namhafte Partner gewinnen, die in einem frühen Stadium bereit sind, die notwendigen Entwicklungsarbeiten zu unterstützen und sich mit eigenen Ideen einzubringen.

Flottenmanagement: Wie sieht es beim Thema Datenschutz aus? Wo werden die gesammelten Informationen gespeichert?

Claus Wollnik: Selbstverständlich haben wir uns an die Anforderungen der Datenschutz- Grundverordnung gehalten. Der Fahrer hat die Möglichkeit, standortbezogene Services zu nutzen oder auch abzuschalten. Gleichzeitig sind personenbezogene Daten auf ein Minimum beschränkt. Die Verwendung dieser Daten ist in einer Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung geregelt. Die Server stehen in Deutschland.

Flottenmanagement: Welche Erweiterungen sind in Zukunft geplant? Ist auch eine Entwicklung in Richtung einer Mobilitätsplattform unabhängig vom Dienstwagen denkbar?

Gunter Glück: Eine Funktion unserer App heißt ja bereits „Ersatzmobilität“ und Mobilität im Allgemeinen wird auch künftig eher multimodal sein. Damit setzen wir ein erstes Zeichen in Bezug auf künftige Entwicklungen: Car-, Bike- und Ridesharing sind von unserer Plattform nicht ausgeschlossen! Unser Ziel ist es, ein ganzheitliches Tool in Sachen Unternehmensmobilität zu liefern.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden