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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Jens E. Hilgerloh (2. v. li.), Maik Grabow (li.) sowie Tobias Höpfner (Mi.) erklären Bernd Franke (2. v. re.) und Simon Pfost (re., beide Flottenmanagement), was hinter dem Zusammenschluss von Europa Service Autovermietung und StarCar steckt
Jens. E. Hilgerloh: „Gemeinsam wollen wir jetzt die ersten digitalen Geschäftsmodelle auf die Straße bringen, um so über ganz neue Wege neben der reinen Vermietung Umsätze zu generieren“
Tobias Höpfner: „Mit den Lizenznehmern der Europa Service Autovermietung können wir die Bekanntheit und bundesweite Verfügbarkeit noch einmal erheblich steigern und jede Interessensgruppe davon profitieren lassen“
Maik Grabow: „Wir sind sehr persönlich, verbindlich und versuchen in Notfällen wirklich alles, um den Kunden zu helfen“

Gemeinsam noch stärker!

Interview mit Jens E. Hilgerloh (Vorstandsvorsitzender Europa Service Autovermietung AG), Tobias Höpfner und Maik Grabow (beide geschäftsführende Gesellschafter bei StarCar GmbH Kraftfahrzeugvermietung) in der StarCar-Zentrale in Hamburg

Flottenmanagement: Herr Hilgerloh, Star-Car und Europa Service Autovermietung arbeiten seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich zusammen. Warum nun der Zusammenschluss?

Jens E. Hilgerloh: Unsere Branche erlebt eine anhaltende Marktkonzentration, viele mittelständische Autovermieter wie jüngst die Caro Autovermietung oder Buchbinder werden von den internationalen Autovermietern aufgekauft. Andere regionale Autovermieter konnten dem Wettbewerbsdruck nicht standhalten und mussten ihr Geschäft ganz aufgeben. Wir wollen StarCar unbedingt in unseren Reihen halten, um den mittelständischen Autovermietern unter einer starken Marke mit einem wettbewerbsfähigen Konzept eine erfolgsversprechende Perspektive zu bieten.

Flottenmanagement: Herr Höpfner, StarCar ist neben den zahlreichen Serviceauszeichnungen vor allem für Ihr erfolgreiches Marketing bekannt. Bedeutet das für StarCar, dass die Stationen zukünftig unter beiden Marken geführt werden?

Tobias Höpfner: Ziel ist es, die Vielzahl von leistungsbereiten und flexiblen regionalen Autovermietern unter der beim Endkunden bekannteren Marke zu vereinen – der Marke StarCar. Wir haben mit unseren 33 Stationen bereits eine gute Flächendeckung und genießen bei Firmen- und Privatkunden ein positives Image. Mit den Lizenznehmern der Europa Service Autovermietung können wir die Bekanntheit und bundesweite Verfügbarkeit noch einmal erheblich steigern und jede Interessensgruppe davon profitieren lassen.

Flottenmanagement: Was meinen Sie damit konkret?

Maik Grabow: Unsere Stationen und die Lizenznehmer der Europa Service Autovermietung sind sich im Prinzip sehr ähnlich. Für die Kunden bieten wir alle ein außergewöhnliches Mieterlebnis. Wer einmal bei uns gemietet hat, wird den Unterschied zum internationalen Vermieter sofort erkennen. Wir sind sehr persönlich, verbindlich und versuchen in Notfällen wirklich alles, um den Kunden zu helfen. Für sie ist es zukünftig ein echter Mehrwert, wenn sie die gewohnte StarCar-Qualität an vielen weiteren Stationen in Anspruch nehmen können. Die Lizenznehmer auf der anderen Seite können mit unserem Namen bundesweit einheitlich kommunizieren, was uns dann gemeinsam ausmacht. Die Bekanntheit wird das Geschäft befeuern.

Flottenmanagement: Das klingt vielversprechend. Doch wofür braucht StarCar die Europa Service Autovermietung?

Tobias Höpfner: Das Geschäftsmodell von Europa Service Autovermietung ergänzt das von StarCar perfekt. Aus den engen Verflechtungen mit Automobilherstellern und dem Automobilhandel ergeben sich neben attraktiven Beschaffungswegen auch innovative Vertriebsprodukte, die gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden können. Dies gilt auch für die Aktivitäten im Großkundengeschäft wie beispielsweise bei Assistancen, Versicherungen oder Firmenkunden. Durch die Ergänzungen kann StarCar sein Geschäftsmodell sehr viel breiter aufstellen.

Flottenmanagement: Haben Sie ein konkretes Beispiel, woran die Unternehmensgruppe zukünftig arbeiten wird?

Jens E. Hilgerloh: Natürlich arbeiten wir an Möglichkeiten, wie wir in Zeiten von „Automatic- Rent“ und wachsenden Elektromobilitätsund Carsharing-Angeboten unser Geschäft neu denken können. Neben den bekannten Digitalisierungsthemen setzen wir zum Beispiel auf das Start-up UZE Mobility. Das Spinoff der RWTH Aachen nutzt Fahrzeug- und Umgebungsdaten, um daraus hochinnovative digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ein Beispiel ist eine digitale Außenwerbung auf Displays an Fahrzeugen, die Werbung straßen-, wetter- oder situationsgenau ausspielen können. Unsere Flotte fährt im Vergleich zum Privatwagen überdurchschnittlich viel und liefert den perfekten Fit zu der Idee. Gemeinsam wollen wir jetzt die ersten digitalen Geschäftsmodelle auf die Straße bringen, um so über ganz neue Wege neben der reinen Vermietung Umsätze zu generieren.

Flottenmanagement: Ihr Ansatz ist also quasi, Daten als Treibstoff für attraktive Mobilität zu nutzen?

Maik Grabow: Ganz genau! Die neuen Ertragswege können sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der Lizenznehmer und unserer Stationen auswirken, indem unsere Fahrzeugkosten dank der intelligenten Datennutzung sinken. Für den Firmen- und Endkunden bietet sich ein spannender Ansatz, um unser Angebot noch attraktiver zu gestalten.

Dass die ersten Lizenznehmer die neue Dachmarke im Co-Branding führen und Elektrofahrzeuge mit digitaler Außenwerbung herumfahren, daran arbeiten beide Unternehmen mit Hochdruck. Auf der Messe „Flotte! Der Branchentreff“ treten die Unternehmen zum ersten Mal gemeinsam auf und präsentieren auch einen Prototyp vom Partnerunternehmen UZE Mobility. Einen Besuch ist der Stand N17 also in jedem Fall wert.

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