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Die Zylinder-Diskussion wird auch bei Fiat geführt, klarer Fall. Daher kommt bei der komplett neu entwickelten „FireFly“-Motorengeneration – Benziner aus Aluminium – die Basisversion als Dreizylinder zum Einsatz, mit der Flottenmanagement unterwegs war. Diesmal zusammen mit dem aufgefrischten Fiat 500X, der für die 120 PS keineswegs zu groß oder schwer wäre. Er lässt sich munter auf Trab bringen, liefert seinen Turbopunch schon früh – insofern alles gut. Die ersten Proberunden erfolgten mit der Schaltgetriebe- Version – auch hier gibt es keinen Verdruss angesichts eines leichtgängig einrastenden Hebels. Und die Laufkultur des Dreizylinders? Man kann immerhin von einer sprechen; es ist sogar recht erfrischend, mal eine etwas andere Klangfarbe genießen zu können als die eines profanen Vierzylinders, insofern bereitet der 1,0 GSE durchaus Fahrfreude.

Für den Grundpreis von netto 16.126 Euro bekommt man übrigens richtig viel Auto. Zumal jetzt im Zuge des Facelifts jeder 500X serienmäßig mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern, Radio inklusive Bluetooth-Freisprechanlage und Tempomat anrollt. Und mit der kamerabasierten Verkehrszeichen-Erkennung, die sogar bei Geschwindigkeitsverstößen eine Warnung ausgibt. Gegen Aufpreis bekommt man beim 500X eine wahre Assistenten- Armada – ab netto 630 Euro beispielsweise kommt ein aktiver Tempomat zum Einsatz inklusive Totwinkel-Detektion. Je nach Variante kommt der Käufer gegen 840 Euro (netto) extra in den Genuss des Premium-Pakets mit schicken 18-Zoll-Alus, automatisch abblendendem Innenspiegel, Regensensor, Parkpiepsern und fein anmutenden verchromten Einstiegsleisten. Langstreckenfahrer sollten über das 747 Euro netto teure Businesspaket nachdenken mit Lordosenstütze sowie Rückfahrkamera.