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Obere Mittelklasse schön und gut – das heißt Fahrkultur und reisen in Bestform. Was aber, wenn auch eine nützliche Komponente mit im Spiel sein soll? Dann muss der Kombi her, in den man einfach schon alleine wegen der Karosserieform mehr Gepäck einladen kann. Und der sonst keinerlei Nachteile gegenüber der Limousine bedeutet. Flottenmanagement wählte für die ersten Runden mit dem neuen Kombi aus Ingolstadt den Vierzylinder-Diesel, der hier alles andere als schwächlich daherkommt. So gibt es 204 PS – beim Basismodell auf die Vorderachse. Damit darbt man keineswegs, genug Moment (400 Nm) in fast jeder Lebenslage reißt den rund 1,8 Tonnen schweren Allrounder kräftig an und bringt ihn flott selbst auf höhere Autobahn-Geschwindigkeiten. Dass der Punch zwei Litern Hubraum (und vier Zylindern) entspringt, macht sich in keiner Weise negativ bemerkbar – auch nicht in der Laufkultur.

Und während man also leise dahinrollt, fällt der Blick immer wieder unweigerlich auf die beiden, großen Monitore in der Mittelkonsole. Die sind Teil der neuesten Audi MMI-Generation, und man handelt so ziemlich alle Funktionen über sie ab. Bemerkenswert ist, dass man das System, dessen berührungsempfindliche Flächen auch haptisch rückmelden, trotz hoher Komplexität schnell beherrscht. Mindestens 43.403 Euro netto muss der geneigte Kunde für den 40 TDI ausgeben, der zur Zeit das Grundmodell darstellt. Mit Bluetooth- Freisprechanlage, LED-Scheinwerfern, Navigationssystem und Tempomat weilen die wichtigsten Features bereits an Bord. Empfehlenswert ist das netto 3.563 Euro kostende Business-Paket mit großem Assistenten-Arsenal, Einparkhilfe, Sitzheizung und Tempomat. Darin enthalten sind erweiterte Parameter für das autonome Bremssystem sowie eine aktive Geschwindigkeitsregelanlage.