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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Wenn Kleinstunternehmen einen Dienstwagen benötigen, steuern sie häufig das Autohaus an
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Basis des Erfolges

Der Erfolg vieler Wirtschaftsunternehmen, ob groß oder klein, hängt von der Mobilität ab. Immer noch gehört das Automobil dabei zu den bevorzugten Verkehrsmitteln, sodass auch Startups, Gewerbetreibende und Kleinstbetriebe für ihre Fahrzeuge verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung und auch des Fuhrparkmanagements in Erwägung ziehen. Wir fassen ein paar Ratschläge zusammen, wie sich mit kleinem Budget effizient eine kleine Flotte beschaffen und verwalten lässt.

Schon früher waren reisende Kaufleute durch einen überregionalen Kundenkreis unabhängiger von lokalen Geschäftsrisiken. Ob damals zu Pferd und per Kutsche oder heute per Bahn, Flugzeug und Auto, je größer der Aktionsradius, umso größer die Zahl potenzieller neuer Kunden. Heute verringert das Internet auf einfachste Weise Distanzen, verringert damit aber auch den höchstpersönlichen Kontakt, der immer noch das i-Tüpfelchen einer gut funktionierenden Geschäftsbeziehung darstellt. Und um diesen persönlichen Kontakt stets herstellen zu können, planen viele Unternehmen das Automobil für die individuelle Mobilität innerhalb Deutschlands oder auch Europas mit ein.

Bei der Beschaffung eines Dienstfahrzeugs sollten einige Überlegungen vorab erfolgen: Welchen Nutzen soll das Fahrzeug haben? Wie hoch ist die Kilometerlaufleistung? Sind zusätzliche Dienstleistungen erwünscht? Wie hoch ist der Budgetrahmen für die monatliche Rate, inklusive oder exklusive der Kosten für Wartung & Verschleiß und weitere Services? Welche Finanzierungsform kommt infrage? Neben dem Internet als Informationsquelle können die jeweiligen Markenhändler detailliert auf diese Fragen eingehen und individuelle Antworten liefern.

In der Regel sitzen die Ansprechpartner für einzelne Firmenfahrzeuge direkt beim Händler. „Die Beratung und Beschaffung über den Handel ist häufig die beste Lösung. Oft ist der Bedarf durch bestehende Geschäftsverbindungen schon bekannt und man kann so direkt auf diesen individuell eingehen“, argumentiert Hans Glaentzer, Manager Fleet bei Infiniti Center Europe. Wolfgang Stahl, Direktor Groß- und Gewerbekunden bei der Opel Automobile GmbH, weiß für seine Marke: „Der Vertrieb von Opel-Fahrzeugen erfolgt ausnahmslos über das Opel-Händlernetz. Die Verkaufsberater in den Händlerbetrieben sind geschult und erfahren im Umgang mit Kunden mit kleinem Fuhrpark. Diese machen zahlenmäßig den Großteil der gewerblichen Kunden aus.“ Nicht nur diese Argumente, auch die von Thomas Schmidt, Leiter Fleet & Business bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH zählen für die Zielgruppe Kleinstunternehmen: „Von der ersten Beratung bis hin zur Fahrzeugrückgabe am Leasingende: der Kunde erhält alle Services aus einer Hand, denn der Jaguar Land Rover Partner koordiniert als persönlicher Ansprechpartner alle Belange.“

Auch bei kleineren Fuhrparks haben sich die Vorteile des Full-Service-Leasings und die sich dadurch ergebende Vereinfachung des Fahrzeugmanagements herumgesprochen. Auch wenn kleinen Flotten noch die Begriffe Kauf und Finanzierung anhaften, gelten wie in größeren Flotten die Argumente Planbarkeit der Ausgaben und Schonung der Liquidität. Dieser Punkt gilt insbesondere für Start-ups und junge Unternehmen. Sie haben überdurchschnittlich oft aufgrund mangelnder Bonität damit zu kämpfen, dass ihnen Leasingverträge verwehrt werden. Gerade das erste halbe Jahr nach Gründung gilt es zu überstehen.

Möglichkeiten zur Mobilität abseits von öffentlichen Verkehrsmitteln bieten Langzeitmietverträge, wie es auch Christian Schüßler, Commercial Director von Arval Deutschland, mit den Angebot Mid-Term Rental als smarte Alternative empfiehlt. Wenn die Bonität als positiv eingestuft wurde, spricht vieles für das Leasing, wie Dennis Lindroth, Leiter Flotte und Green Mobility bei Mitsubishi Motors Deutschland, folgendermaßen argumentiert: „Gerade wenn nur ein geringes Budget für die Mobilität zur Verfügung steht, spielt die Planbarkeit der Ausgaben in Verbindung mit moderaten Anschaffungs- und Unterhaltskosten eine wichtige Rolle. Mitsubishi-Fahrzeuge verfügen über eine 5-Jahres-Herstellergarantie. Darüber hinaus bieten wir im Small-Fleet-Bereich bereits ab dem ersten Fahrzeug interessante Konditionen.“ Carsten Schopf, Direktor Flotten bei der Renault Deutschland AG, stellt fest, dass der Service bei der Entscheidung immer stärker in den Mittelpunkt rückt. „Aus diesem Grund haben wir insbesondere für kleinere Fuhrparks vorkonfigurierte Komplettangebote, die bereits Serviceleistungen beinhalten.“ Modular und für kleines Geld zubuchbar sind die einzelnen Serviceleistungen bei Toyota. Marcus Bochem, Leiter Gesamtvertrieb der Toyota Kreditbank GmbH, beziffert die Kosten dafür konkret. So können Pakete, die die Wartungs- und Verschleißkosten für das Fahrzeug bei einer Laufzeit von 36 Monaten und 10.000 jährlich gefahrenen Kilometern beinhalten, für einen monatlichen Aufpreis ab 9,90 Euro netto dazugebucht werden.

Hieran zeigt sich auch, dass die Hersteller und Importeursgesellschaften in Kooperation mit ihren beziehungsweise herstellerunabhängigen Banken Vertriebsprogramme auflegen, die schon ab einem Fahrzeug gelten. „Der Handel bietet gerade Kleinunternehmern attraktive und individualisierbare Konditionen, sowohl im Finanzierungsbereich als auch im Service, bei der Wartung und nicht zuletzt bei der Sicherung der Mobilität“, so Steffen Behmer, Leiter Gewerbekunden bei Hyundai Deutschland. Die Servicepakete lassen sich nicht ausschließlich mit Leasingverträgen kombinieren, wie das Beispiel von Mazda zeigt. Im Rahmen von Mazda Care oder Mazda Care Plus können Pakete wie Wartung oder Wartung & Verschleiß sowohl bei Barkauf, Finanzierung als auch Leasing oder Full-Service-Leasing abgeschlossen werden.

Wie viel Potenzial in der Kundengruppe der Kleinstflotten beziehungsweise der Gewerbetreibenden steckt, weiß Knut Krösche, Mitglied der Geschäftsführung der Volkswagen Leasing GmbH: „Das Potenzial kleiner Gewerbetreibender ist riesig. Nicht umsonst ist diese Kundengruppe nach Großkunden im Portfolio der Volkswagen Leasing GmbH volumenmäßig die zweitgrößte. Aus diesem Grund haben wir auch in den letzten Jahren viele Dienstleistungen, die sich ursprünglich nur an Großkunden richteten, auch für kleine Gewerbetreibende verfügbar gemacht.“

Denn viel stärker als in größeren Flotten scheint hier der Bedarf an effizienter Verwaltung zu sein, die sich dank der voranschreitenden Digitalisierung auch einfach für einzelne Dienstwagen umsetzen lässt. „Mit Volvo On Call haben wir einen Dienst, mit dem bis zu zehn Volvo-Fahrzeuge ‚gemanagt‘ werden können. Ob Reifendruck oder der nächste Service, mit der Volvo On Call App kann der Status des Fahrzeugs jederzeit abgerufen werden. Mit dem digitalen Fahrtenbuch können zudem berufliche und private Fahrten einfach kategorisiert und dann als Excel-, CSV- und Textdatei exportiert werden“, beschreibt Axel Zurhausen, Leiter Vertrieb Großkunden und Behörden bei Volvo Car Germany, das Angebot des schwedischen Importeurs. Auch für die Marken von PSA, Citroën, DS und Peugeot, bietet Free2Move Connect eine Lösung für vernetzte Fuhrparks jeder Größe: „Ab dem ersten Fahrzeug können auch kleine Unternehmen mit dieser Lösung zuverlässig fahrzeugbezogene Daten abrufen, insbesondere Echtzeit-Kilometerstände, Warnmeldungen bei Überschreitung der Kilometer-Laufleistung, Kraftstoffverbräuche, CO2-Emissionen oder Positionierungsdaten. Die benötigten Daten werden in Echtzeit über die Telematik-Box des Fahrzeugs auf die Online-Plattform Free2Move Connect Fleet übertragen. Dank mehr Transparenz und Automatisierung werden so Kosten eingespart. Dieser Servicebaustein kann für einen geringen Aufpreis an das Leasing gekoppelt werden“, so Clemens Spiegelhalder, Direktor Free2Move Lease.

Abseits der namhaften Hersteller und Handelsgesellschaften bieten Internetplattformen wie beispielsweise LeasingMarkt.de Möglichkeiten, neue und vorkonfigurierte Dienstwagen direkt von den inserierenden Händlern zu erwerben oder alternativ in bereits bestehende Leasingverträge einzusteigen. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: „Unternehmen sollten sich nicht auf eine Marke oder ein Modell festlegen, sondern flexibel sein. Wenn es beispielsweise nicht unbedingt ein Audi A6 sein muss und auch ein VW Passat infrage kommt, können Firmen von zeitlich befristeten Sonderaktionen profitieren und ihre Fahrzeuge zu vergünstigten Konditionen leasen“, rät Robin Tschöpe, Geschäftsführer LeasingMarkt.de. Ein junges Unternehmen, selbst Start-up, fokussiert sich mit seinen Produkten auf Kleinstflotten: „Mit Vehiculum haben wir eine Leasingplattform speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland gebaut. Bisher wurde diese Zielgruppe rein lokal betreut und es gab keine digitale Lösung. Das haben wir jetzt gelöst, indem wir auf vehiculum.de Angebote Hunderter Anbieter in Echtzeit scannen und Nutzern zum ersten Mal einen transparenten Preisvergleich bieten. On top erhalten unsere Kunden eine cloudbasierte und kostenlose Flottenmanagementlösung, die ein effizientes Management möglich macht“, beschreibt Lukas Steinhilber, Geschäftsführer Vehiculum, sein Angebot.

Auch wenn es scheint, dass das Geschäft mit einzelnen Dienstfahrzeugen ausschließlich über Händler und deren bevorzugte Finanzierer erfolgt, sollten Kleinunternehmer stets auch die herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften auf dem Schirm haben, die für ihr Angebot schlagende Argumente parat haben. „Das Unternehmen kann bei uns aus der gesamten Modellpalette aller Hersteller wählen und die Einkaufsvorteile der Leasinggesellschaft nutzen“, so Frank Hägele, Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet. Lease- Plan Deutschland bietet über den Small-and-Medium- Enterprises-Bereich (SME) vorkonfigurierte Fahrzeuge an, die auf Lager und günstig sind. Diese Modelle verfügen über Ausstattungsmerkmale beziehungsweise Businesspakete, die den Anforderungen eines Dienstwagenfahrers gerecht werden. Florian Waldegger, Bereichsleiter SME bei LeasePlan Deutschland, weiß: „Auch bei einer Abnahmemenge von einem Fahrzeug kann sich ein All-Inclusive-Leasing schon lohnen, weil es den administrativen Aufwand für das Unternehmen bei Instandhaltung und Reifen, Schadenabwicklung sowie Kfz-Steuer und -Versicherung deutlich reduziert. Hinzu kommt der Wegfall einzelner Tankbelege, da sie in der separaten monatlichen Abrechnung zusammengefasst werden. Schon bei vier Tankbelegen bringt das laut Statistischem Bundesamt eine Ersparnis von bis zu 75 Euro pro Monat.“

Fazit: Leasing und sogar das Full-Service-Leasing sind empfehlenswerte Finanzierungsarten für Kleinstflotten und Gewerbetreibende, denn schon bei diesen Flottengrößen stehen Planbarkeit der Kosten und Liquiditätsschonung im Vordergrund. Nicht zuletzt hat die Excel-Tabelle zur Verwaltung von kleinen Flotten heutzutage ausgedient, das beweist das Angebot der Hersteller und Leasinggesellschaften mit sämtlichen Möglichkeiten der digitalen Abbildbarkeit und damit Transparenz.

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