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Auch wenn der Modellname die Assoziation wachrufen mag – der Golf Sportsvan bietet natürlich mehr Nutzen als Sportlichkeit. Alleine das Laderaumvolumen von bis zu 1.520 Litern spricht Bände. Und dennoch – selbst mit dem 130 PS starken Benziner der neuesten Generation bereitet der tendenziell komfortabel ausgelegte Van auch in dynamischer Hinsicht Fahrfreude. So dreht der Benziner quirlig hoch, bringt den 1,4-Tonner hurtig auf Trab und glänzt obendrein mit einem angesichts für die Triebwerkliga kultivierten Lauf. Und zum geschmeidigen Motor gesellt sich ein nicht weniger angenehmes Fahrwerk, das den Sportsvan sanft über fiese Bodenwellen fließen lässt. Zu den Merkmalen des aufgefrischten Jahrgangs zählen neben der neuen Maschine auch verbessertes Infotainment – zu erkennen beispielsweise am jetzt edler anmutenden Zentral-Display, das mit einer massiv wirkenden Glasscheibe brilliert.

Der preisliche Einstieg beim hier besprochenen 130 PS-Modell liegt bei netto 22.037 Euro. Dann rollt der Golf Sportsvan in der Comfortline- Ausführung an, die serienmäßig über Autonombremsung inklusive Fußgänger-Erkennung und Parksensoren verfügt. Natürlich möchte der Dienstwagenfahrer ungerne auf das eine oder andere Feature verzichten – einiges davon wird mit dem „Business-Premium“-Paket abgedeckt (1.991 Euro netto). Hier enthalten sind ein Massagesitz, Navigationssystem, beheizte Scheibenwaschdüsen, eine nützliche Schublade unter dem Fahrersitz, Sitzheizung sowie ein aktiver Tempomat, der selbst in Verbindung mit dem Sechsgang- Schaltgetriebe auf der Autobahn recht gut arbeitet. Wer eine größere Spreizung zwischen dynamischer und komfortabler Fahrwerksabstimmung erzielen möchte, sollte zur netto 878 Euro teuren adaptiven Dämpferregelung greifen.