PDF DOWNLOAD

Es gibt Autos, die nun wirklich kein Facelift nötig hätten: Erstens, weil sie einfach noch hübsch aussehen und zweitens, weil sie sich noch immer blendend verkaufen. Okay, auch Peugeot hat wahrlich kein Absatzproblem mit seinem 2008 – doch ein bisschen nachschärfen kann ja nicht schaden, dachten sich die Verantwortlichen offenbar. Also gibt es für den aktuellen Jahrgang einen markanten Kühlergrill, der sich insbesondere durch die rechteckigen Zierelemente einprägt. Außerdem sorgen neu gestylte LED-Rückleuchten für Wiedererkennung bei rückwärtiger Betrachtung. Bei den Triebwerken sind moderne Zeiten angesagt – die stärkeren Dreizylinder-Benziner verfügen nun über einen Turbolader und haben während einer ersten Ausfahrt unter Beweis gestellt, wie gut sie bei charakteristischem Sound bereits aus dem Drehzahlkeller durchziehen. Leistungsmangel ist also Fehlanzeige.

Dieselseitig wird auf die bekannten BlueHDI-Aggregate umgestellt. Wer sich beispielsweise für die 120 PS-Variante entscheidet, erlebt ein souveränes Fahrgefühl. Ein recht bäriges Drehmoment von 300 Nm reicht, um den Kandidaten mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe lässig zu bewegen. Übrigens hat Peugeot auch in puncto Sicherheit aufgerüstet und seinem kleinen SUV nun ein autonomes Bremssystem spendiert, das mit 252 Euro netto allerdings zusätzlich eingekauft werden muss. Dafür verfügen alle Modelle bereits frei Haus über einen Tempomat, und die Diesel (Startpreis 16.974 Euro netto, 19.537 Euro für die 120 PS-Version) verlassen das Werk nicht ohne Bluetooth-Freisprechanlage sowie USB-Anschluss. Wer online lebt, muss indes entweder 210 Euro (netto) für Android Auto respektive Apple Carplay ausgeben. Ein integriertes Navigationssystem inklusive 4 GB-Festplatte schlägt mit netto 453 Euro zu Buche.