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Das Kürzel lässt aufhorchen: GTE. Das ist zwar noch nicht ganz GTI, aber die Richtung stimmt schon einmal. Außerdem gab es das Badge im Konzern bereits vor vielen Jahrzehnten, damals bekamen es die sportiv-potenten Audi-Modelle. Und für Leistungsarmut steht es auch beim Golf VII keineswegs – mit 204 PS Systemleistung ist der Hybrid-Kompaktklässler alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Einfach mal die GTE-Taste betätigen, dann legt der Wolfsburger los wie ein Dampfhammer – markant untermalt vom schnaubenden Benziner. Die Passagiere drückt es kraftvoll in die sportlichen Karo-Sitze mit ordentlich Seitenhalt, so lebt man heute Elektromobilität. Ach, stimmt – da war ja noch etwas. Ebenso auf Tastendruck kann die 102 PS starke E-Maschine den Fronttriebler auch ganz alleine antreiben, so lange der Akku reicht. Das sollen immerhin 50 km sein.

Demnach hängt es ein bisschen vom persönlichen Fahrprofil ab, ob sich der Plugin-Hybrid häufig nutzen lässt. Am besten trifft es diejenigen, die sowohl in der heimischen Garage als auch am Arbeitsplatz laden können und keinen allzu weiten Weg zum Job haben. Wer die Gesamtperformance ausnutzen möchte, muss aber ohnehin auch mal an die konventionelle Zapfsäule, und das ist auch völlig okay. Der Golf GTE muss mehr als Spaß- denn Sparmobil verstanden werden – aber er ist eines, dass bei klugem Stromeinsatz durchaus umweltfreundlich ist. Der Grundpreis beträgt 31.008 Euro, und die Serienausstattung geht in Ordnung mit der vollen Sicherheitsausrüstung, Klimaanlage, LED-Vollscheinwerfer zwecks Stromersparnis und Radio. Für ein Bildschirmnavigationssystem werden 1.558 Euro netto fällig, und auch sämtliche Assistenzsysteme erfordern einen Griff in die Optionen-Liste.