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Ein seit Mai 2014 wieder schwächer tendierender Euro und die Kaufkraftgewinne durch den Ölpreisverfall ließen die deutsche Wirtschaft aufleben. Dennoch entwickelten sich die Modernisierung oder gar Erweiterung der Produktionskapazitäten hier sehr schleppend. Dementgegen konnte sich das Neugeschäft der akf bank durch die konsequente Umsetzung der strategischen Ziele und die Konzentration auf mittelständische Kunden von 865 Millionen Euro im Jahr 2013 um knapp sieben Prozent auf 925 Millionen Euro im Jahr 2014 steigern. Mit diesen guten Ergebnissen startet die Geschäftsleitung der akf bank – rund um den Vorsitzenden der Geschäftsführung Martin Mudersbach – den ersten Presse- Round-Table „Experten in der Villa“.

Auch der Geschäftsbereich akf autofinanz blieb trotz eines schwierigen Markts sehr erfolgreich. Vor allem große Händlergruppen schätzen zunehmend die hohe Flexibilität, Leistungsfähigkeit und persönliche Betreuung der Bank, resümierte Mudersbach. Dabei rückten schlagkräftige Einkaufsfinanzierungsprogramme angesichts des hohen Stellenwerts ausreichender Liquidität in den Fokus. Holger Büscher, Geschäftsführer der akf servicelease, sieht durch die Serviceoffensive, bei der der weitere Ausbau des Vertriebsnetzes und die Optimierung von Abläufen vorangetrieben wurden, auch für 2015 positive Zeichen, das Geschäft zweistellig ausbauen zu können. Dies ist gerade in Anbetracht der Verteilung des Neugeschäfts von enormer Bedeutung: So entfielen 2014 beim Neugeschäft der akf-Gruppe 35 Prozent auf den Bereich Pkw, der Bereich Nutzfahrzeuge erzielte weitere neun Prozent.

In den anschließenden Presse-Round-Tables, die sich in die Bereiche Agrar, Automotive und Industrie unterteilten, diskutierten Experten zusammen mit Mitgliedern der Geschäftsführung der akf und Pressevertretern die Entwicklungen des vergangenen Jahres und tauschten sich über die Trends in den Branchen im Detail aus. Konrad Weßner, Geschäftsführer der Nürnberger puls Marktforschung, sieht im sogenannten „Small Fleet“-Geschäft mit Gewerbekunden einen der größten Wachstumsmärkte im Bereich Automobil, wohingegen der Privatkundenanteil im Markenhandel seit Jahren rückläufig sei: Nur noch etwa 40 Prozent der Neuwagen würden privat beschafft werden. Demgegenüber stehen die Bereiche „Small Fleet“, sprich eine Flotte von 5 bis 20 beziehungsweise 30 Fahrzeugen, mit circa 25 Prozent und „Big Fleet“ mit rund 35 Prozent. Innerhalb dieser beiden Flottenmärkte gibt es gravierende Unterschiede: So wird der Bereich „Small Fleet“ eher vom Autohandel bedient, im Gegensatz dazu geschieht der Absatz bei den „Big Fleets“ größtenteils unabhängig vom Handel und lediglich im Servicefall werden Großkunden in die umliegenden Markenwerkstätten geordert. Zudem sind kleine Flotten regelrechte Experimentierwerkstätten, was alternative Mobilitätskonzepte und Flexibilität in den Leasingverträgen angeht, da mittelständische Unternehmen oftmals sehr modernen Unternehmenskonzepten entsprechen. Gleichzeitig werden „Small Fleets“ zum überwiegenden Teil über Leasing finanziert und zeichnen sich durch einen hohen Anteil an User-Chooser-Modellen aus.

Dank eines hohen Finanzierungsanteils profitieren die Autohäuser von hoher Kundenloyalität sowie attraktiven Zusatzerträgen, resümierte Konrad Weßner. Um diese Entwicklung auch in Zukunft zu bestärken, müssen Händler wie auch Leasinggesellschaften sich immer enger verzahnen und zusammenarbeiten, betonte Rainer Bickel, Leiter Vertrieb Kfz-Händlergeschäft der akf bank. Dabei sei auch die Digitalisierung ein wichtiger Bestandteil, um die Bedürfnisse der kleinen Flotten befriedigen zu können. Die neue Vertragssoftware der akf bank biete dem Autohandel hier nun mehr Möglichkeiten, die geänderten Kundenansprüche zu erfüllen.

Moderne Unternehmen leben Mobilität als Dienstleistung: Nicht mehr das Fahrzeug steht im Vordergrund, sondern die Fortbewegung. Gerade jüngere Arbeitnehmer greifen hier auf neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing, Fahrradleasing/- vermietung oder öffentliche Verkehrsmittel zurück. Auch bei der akf servicelease ist dieser Trend zu spüren. So stieg die Zahl von 150 Interimsfahrzeugen im Januar 2014 auf nun 750 Fahrzeuge – ein Anstieg um 500 Prozent! Die Langzeitmiete wird von immer mehr Unternehmen gewählt, da sie sich gerade in der Probezeit der Mitarbeiter, bei Wartezeiten auf neue Modelle oder kurz vor dem Renteneintritt als effektivste Lösung bewährt hat, erklärt Holger Büscher.

Zusammenfassend stellte sich heraus, dass das Flottengeschäft für den Automobilbereich immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die akf-Gruppe positioniert sich dabei als klassischer Finanzierungspartner des Mittelstands und bietet dieser Kundenklientel über akf bank, akf leasing und akf serviceleasing ein auf die Finanzierungsanforderungen abgestimmtes Produktportfolio. Dabei agiert akf servicelease als Flottenpartner und bietet innovative Mobilitäts- und Fuhrparklösungen für Unternehmen, die flexibel auf sich wandelnde Anforderungen an die Mobilität reagieren wollen. Um dies auch zu realisieren, investiert man bei akf insbesondere in die Bereiche Mensch und Mobilität, da dies Eckpfeiler für ein weiteres Wachstum auf diesem herausfordernden Markt sind. Vielleicht kann Flottenmanagement schon bei einem nächsten akf Presse-Round-Table über die ersten Erfolge dieser Maßnahmen berichten.