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Mazda nennt es Kodo-Designsprache und erklärt gerne die dahintersteckende Philosophie. Der Kunde schaut die Werbespots im TV und beobachtet die vom Händlerhof wegfahrenden Vorführwagen – und die Autos gefallen ihm. Was in den letzten Jahren aus der Feder der Mazda-Gestalter floss, sieht einfach unverschämt gut aus. Und inzwischen können sich auch die Innenräume blicken lassen, vor allem die tabletartig aussehenden Multifunktionsmonitore haben das Potenzial, Herzen zu erobern. Und das sind nicht irgendwelche Herzen – der Mazda2 hat auch Chancen, jene gewerblicher Kunden zu gewinnen. So gibt es den großzügig dimensionierten Fronttriebler zum Beispiel mit einer effizienten Sechsstufen-Automatik, die ihre Arbeit auch noch geschmeidig verrichtet. Und ein Selbstzünder wird ab Sommer lieferbar sein. Erste Proberunden mit dem 1,5 Liter großen Benziner bescheinigen dem Vierzylinder einen angemessen kultivierten Lauf.

Selbstredend bekommt Mazdas Kleinster auch Rüstzeug für Langstrecken-Nutzer auf den Weg, zu dem beispielsweise ein Tempomat gehört. Auch über Bluetooth-Freisprechanlage muss nicht diskutiert werden. Bemerkenswert ist die Fülle von Assistenzsystemen: Sogar Brocken wie ein autonomes Bremssystem sind dabei. Dass der Allrounder über Features wie Spurwechsel-Warner nur müde lächeln kann, liegt auf der Hand. Gegen moderate 546 Euro netto gibt es LED-Vollscheinwerfer, und weitere 756 Euro (netto) bescheren dem Interessenten ein Headup-Display sowie schlüsselloses Schließsystem. Der Preise für die 75 PS starke Basisversion beginnt bei netto 10.747 Euro. Stets dabei sind das volle Sicherheitspaket, elektrische Fensterheber rundum und Radio. Das Bildschirm-Navigationssystem gibt es für faire 504 Euro (netto).