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Der erste Blick auf den neuen Lexus NX300h beweist: Ein Auto für bescheidene Interessenten ist das nicht. Der jüngste Nobeljapaner der Toyota- Tochter baggert mit riesigem Kühlergrill, einem abwechslungsreichen Spiel der Linien sowie fast schon ein wenig überstylten Leuchteinheiten. Doch warum immer langweilige Autos bauen mit schnurgeraden Strichen? Auch das Interieur des NX ist alles andere als langweilig und ein ziemliches Paradies für Technik-Fans. Denn es wimmelt nur so vor Knöpfchen, was an eine große Kommandozentrale erinnert. Immerhin: Mit dem speziellen Touchpad, der das Menü curserähnlich ansteuert, kommt man intuitiv zurecht.

Und auch mit dem Hybridantrieb – eine andere Motorisierung ist zum Marktstart nicht vorgesehen. Mit 197 PS Systemleistung ist der NX nicht gerade schwach auf der Brust. Die Leistung ergibt sich aus einem 155 PS starken Vierzylinder- Benziner plus E-Maschine mit 143 PS. Wer die Allrad-Variante bestellt, bekommt noch einen weiteren Elektromotor (68 PS), der die Hinterräder antreibt. Allerdings bleibt die Gesamtleistung dennoch gleich. In der Praxis fühlt sich der komplexe leistungsverzweigte Antrieb (E-Motor und Verbrenner sind über ein Planetengetriebe miteinander verbunden) so ein bisschen nach klassischem CVT-Getriebe an; bei Vollgas steigt die Drehzahl und verharrt oben. Gefühlt marschiert der NX recht gut, und auch für die Laufkultur müssen es nicht immer sechs Zylinder sein. Der mit allen erdenklichen Assistenten lieferbare Allrounder kostet mindestens 33.445 Euro netto – für die Version E-Four ruft Lexus 34.873 Euro auf. Das Festplatten-Navigationssystem schlägt bei der Basisausgabe mit 798 Euro (netto) Aufpreis zu Buche.