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Bei den Lieferwagen geht es längst nicht mehr so sachlich zu wie noch vor 15 Jahren oder früher. Die Designer stehen vielmehr vor der kniffeligen Aufgabe, eine Mischung zwischen funktionaler und gleichzeitig aufregender Formgebung zu schaffen. Beim neuen Renault Trafic fällt der Blick gleich auf die futuristisch anmutenden Scheinwerfer samt ausladendem Kühlergrill; das Heck dagegen bringt die von einem Transporter erwartete Schlichtheit. Modern ist übrigens auch der Innenraum – und das bezieht sich nicht alleine auf die optische Gestaltung. So gibt es auf Wunsch neuzeitliche Enter- und Infotainmentsysteme. Von der (80 Euro netto) Smartphoneund Tablet-Dockingstation bis zum integrierten Bildschirm-Navigationssystem samt Bluetooth- Freisprechanlage für netto 1.500 Euro ist alles möglich. In diesem Paket ist auch gleich die ebenso sinnvolle Klimaanlage enthalten.

Sparsame wie kräftige Dieselmotoren mit Biturbo-Aufladung und bis zu 140 PS lösen den Zielkonflikt zwischen einem ordentlichen Antriebsstrang und angemessener Wirtschaftlichkeit (Verbrauch kombiniert 6,1 Liter/100 km) auf. Wer den Trafic häufig in hügeligen Gegenden mit schwerer Beladung einsetzt, sollte getrost zur stärksten Maschine greifen, die in allen Lebenslagen kräftig durchzieht. Für kurze Strecken in urbanen Gegenden tut es zur not auch der Grundmotor. Den Ingenieuren gelang es übrigens, den Laderaum im Vergleich zum Vorgänger zu vergrößern bei weiterhin kompakten Außenabmessungen. Unzählige Varianten und eine hohe Individualisierbarkeit machen den Trafic zur flexiblen Angelegenheit für fast jede Branche. Die Preise für den Kasten starten ab 22.130 Euro (netto) für das Einsteigermodell und enden bei 27.230 Euro netto (Hochdach und langer Radstand).