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Können Sie sich noch daran erinnern, wann der Opel Vivaro I auf den Markt kam? Richtig, es war im Jahr 2001. Kaum zu glauben, schließlich sieht das auslaufende Modell noch frisch aus und tut gute Dienste. Doch im direkten Vergleich zur Neuauflage wird deutlich, wie viel sich verändert hat: Auch Transporter sind heute durchgestylt bis in den letzten Winkel. So baggert der jüngste Rüsselsheimer mit seiner expressiven Front und macht Installateuren oder auch Taxiunternehmern mit dem Wunsch nach einem großen Personentransporter alleine schon qua optischer Erscheinung den Mund wässrig. Aber auch die praktischen Belange haben sich verbessert. Es gibt beispielsweise 200 Liter mehr Fassungsvermögen als früher, daran ist der Gewerbetreibende natürlich eher interessiert als an hohen PS-Leistungen. Dennoch muss der Punch stimmen. Leer mag der Lastesel vielleicht noch Autobahnsteigungen hinaufrennen, doch die Spreu vom Weizen trennt sich bekanntermaßen erst bei voller Beladung. Wer häufig an der Grenze der maximalen Mitnahmekapazität steile Steigungen erklimmt, sollte zum 140 PS starken Topdiesel greifen. Satte 340 Nm Drehmoment bereits ab 1.750 Umdrehungen helfen dabei, den Schalthebel des Sechsgang-Getriebes nicht allzu häufig bedienen zu müssen. Ab netto 23.590 Euro gibt es den Vivaro – dann rollt er als Kasten an den Start und leistet 90 PS. Für die Kombivariante werden mindestens 25.485 Euro fällig; Empfehlenswert ist das netto 3.200 Euro teure „Exclusive“-Paket mit Klimaanlage, Radio sowie Tempomat. Neben zahlreichen Optionen im Bereich Cargo – dazu zählen Trennwände oder verschiedene Laderaumböden – werden auch Dinge wie Bluetooth-Freisprechanlage und Navi immer wichtiger. Ab 1.235 Euro netto ist man dabei.