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Da ist er nun, der neue Nissan Qashqai. Ein schickes, aber freilich kein spektakuläres Auto – so soll es sein bei einer Brot- und Butterlösung. Dennoch dürften die Besitzer, und vor allem gilt das für Technikfans, ihre wahre Freude an dem Japaner haben, denn der beherbergt eine geballte Ladung elektronischer Komfort- und Sicherheitsfeatures unter dem Blech. Und erfreulicherweise gibt es das große Assistenzpaket sogar schon ab der mittleren Ausstattungsstufe, in der das kompakte SUV netto 24.663 Euro kostet. Dann sind Dinge wie ein automatisiertes Bremssystem zur Verminderung von Kollisionsschäden, Spurhalte-Warner sowie Verkehrszeichen- Erkennung an Bord. Die LED-Vollscheinwerfer bleiben indes der höchsten Linie „Tekna“ vorbehalten – dann spendiert Nissan obendrein auch noch ein Navigationssystem. Kostenpunkt: netto 28.487 Euro.

Doch genug der Theorie, drehen wir eine Runde mit dem 130 PS starken Diesel. Wer auf den Allradantrieb nicht verzichten mag, was vermutlich vom Wohnort oder dem Einsatzzweck abhängt, muss zwingend zum stärksten Selbstzünder greifen. Eine Untersetzung gibt es nicht, aber einen auf Knopfdruck auf 50:50 geblockten Strang. Mit dem angegebenen Output ist der Japaner sicherlich kein Feger, aber doch ordentlich motorisiert. Nach der leichten Anfahrschwäche packt der kultiviert laufende Vierzylinder kräftig zu; schon ab 1.750 Touren liegen 320 Nm Drehmoment an – damit kommt man in der Regel hin. Eine ganze Reihe Ablagen sowie fein konturierte Sitze machen den 4x4 zu einem ausgesprochen angenehmen Cruiser; viel Platz in der zweiten Reihe auch für große Personen und vor allem das maximale Gepäckraumvolumen von fast 1.600 Litern machen den Nissan zu einem respektablen Vollwert-Auto.