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Nun wird zur Abwechslung mal Benziner gefahren. Dank moderner Technik wie Direkteinspritzung und den inzwischen längst eingebürgerten Technologien wie elektrifizierte Komponenten à la Servolenkung und Co. müssen auch Otto-Triebwerke nicht mehr gefräßig sein. Demnach geht ein kombinierter Kraftstoffverbrauch von sechs Litern in Ordnung; je nach Ausrüstung verfügt der Kompakte über ein Start-Stopp-System. Die motorlose Zeit wird gemessen und auf einem Display angezeigt, um den Passagieren ein gutes Gewissen zu bereiten. Das Triebwerk selbst benimmt sich unauffällig und sorgt für passable Fahrleistungen. Mit 135 PS ist der für sein Segment recht ausladende cee’d SW ordentlich motorisiert – da kommen keine Klagen auf. Die leichtgängige Servolenkung verhilft in urbanen Gegenden zu guter Rangierfähigkeit, und das Sechsgang-Getriebe ist leicht schaltbar.

Dank bequemer Sitze und milde abgestimmter Dämpfung macht der Koreaner, der übrigens in Europa entwickelt wurde und auch hier vom Band läuft, ebenso auf der Langstrecke eine gute Figur. Mit einem maximalen Gepäckraumvolumen von 1.642 Litern muss er sich nicht verstecken und ist ein guter Partner beim Einkauf im Baumarkt. Ab 16.512 Euro netto Grundpreis gibt es den cee’d SW als Edition 7 – serienmäßig sind Bluetooth-Freisprechanlage, Klimaanlage und Radio. Die Start-Stopp-Anlage indes gibt es erst ab höheren Ausstattungslinien, was auch auf das Navigationssystem zutrifft. Wer ein wirklich luxuriöses Gefährt möchte, muss zur Platinum-Variante (23.268 Euro netto) greifen mit Navigationssystem, Panorama-Glasdach, schlüssellosem Schließsystem, Tempomat und Xenonlicht. Mehr (Brot-und-Butter-)Auto geht nicht.