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Da hatte Fiat eine geniale Idee: einfach auf den gut laufenden 500 aufsetzen, um die Modellfamilie zu erweitern, und an das Design anlehnen. So können Menschen mit hohem Platzbedarf auch einen Hauch Tradition einatmen mit dem 500L. Beim Motorenprogramm standen die Zeichen bisher auf Sachlichkeit – der Wunsch nach deutlich mehr als 100 PS blieb unerfüllt. Jetzt gibt es immerhin 120 PS – damit ist der 1,5-Tonner gut unterwegs und kann endlich auch am Berg ordentlich überholen. So sind 10,7 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h zwar kein sportlicher, aber doch solider Wert – völlig lahm ist anders. Mit dem kultiviert laufenden 1,6-Liter-Common-Rail unterstreicht der Konzern seine Diesel-Kompetenz; darüber hinaus ist der Italiener mit einem angenehm bedienbaren Sechsgang-Getriebe ausgerüstet, welches ihn mittels guter Abstufung unterstützt.

Und sonst? Es gibt viel Platz innen und vor allem reichlich praktische Ablage- und Staufläche, zu der Klapptische im Fond ebenso gehören wie ein Handschuhfach mit mehreren Ebenen. Außerdem ist die Fondsitzbank verschiebbar – ein pfiffiges Detail. Und damit zur Funktionalität auch Emotionalität kommt, bietet das Werk zahllose Lackierungen (auch zweifarbig) sowie Armaturenbrett-Farben an. Ab netto 17.689 Euro geht der 500L mit 120 PS über die Ladentheke; serienmäßig sind Bluetooth-Freisprechanlage, Klima, Radio und Tempomat. Ein integriertes Navigationssystem samt Europakarte ist für faire 462 Euro (netto) bestellbar. Das teuerste Extra (1.008 Euro netto) ist ein großes, elektrisch betriebenes Panorama-Glasdach; zum Wohlbefinden trägt auch die Sitzheizung (210 Euro netto) bei. Keinesfalls fehlen sollte der 252 Euro (netto) teure Parksensor.