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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Steffen Eckert: „Sollte unser Kunde eine Tankstelle anfahren, die günstiger ist als unser Tagespreis, fakturieren wir automatisch den niedrigeren Preis für diese Transaktion“
Marius Vermeulen: „Für uns stand im Vordergrund, unseren Kunden ein optimales Akzeptanznetz anbieten zu können“

Bestmöglich versorgt

Interview mit Marius Vermeulen (Leiter T ankkarten, 2.v. re.) und Steffen E ckert (Leiter Vertrieb Tankkarten, re.) bei der TOTA L Deutschland GmbH

Flottenmanagement: Tankkarten gehören heutzutage zum Standard bei Flotten aller Größenordnungen. Welche Vorteile bietet die TOTAL Card Ihren Kunden?

Steffen Eckert: Mit der TOTAL Card profitieren unsere Kunden von 15.000 Akzeptanzstellen in ganz Europa. Wir bieten sowohl im In- als auch Ausland eine einfache bargeldlose und kostensparende Abwicklung aller Betankungsvorgänge und weiterer Serviceleistungen an unseren Tankstellen an. Wir unterstützen die Flottenkunden dabei, ihre Routen effizient und sicher abzuwickeln. Dank der übersichtlichen Abrechnung sind die Kosten je Fahrzeug transparent und jederzeit nachvollziehbar. Daneben stehen unseren Kunden viele weitere Services wie beispielsweise umfangreiche Online-Funktionen zur Kartenverwaltung als auch die TOTAL Kostenkontrolle oder unsere Führerscheinkontrolle zur Verfügung.

Ein weiterer Vorteil liegt für unsere Kunden in der persönlichen Betreuung durch ihre Ansprechpartner im Innen- und Außendienst. Wir kennen unsere Kunden und versuchen individuelle Lösung mit ihnen zu finden. Sowohl Innen- wie auch Außendienst agieren in unserem Unternehmen gemeinsam als Team.

Marius Vermeulen: Resultierend aus den sich verändernden Bedürfnissen von Flotten- sowie Transportkunden unterliegt unser Serviceangebot einem ständigen Wandel. Neue Kundenwünsche und -anfragen integrieren wir flexibel und persönlich in unser Angebot. Wir erweitern unser Portfolio außerdem mit international bewährten Services mithilfe unserer Konzernmutter oder bieten Leistungen durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.

Flottenmanagement: Bereits in der Vergangenheit bot TOTAL über die Kartenakzeptanz bei allen TOTAL-, Avia- und Westfalen-Stationen ein umfangreiches Tankstellennetz. Welche Bedeutung haben solche Kooperationen für den Flottenkunden?

Marius Vermeulen: Neben der nationalen Präsenz steht Kunden auch auf internationaler Ebene ein umfangreiches Tankstellennetz zur Verfügung. Auf dem europäischen Markt gehören wir zu den Top-5-Anbietern. Wie unsere Marktbegleiter auch kooperieren wir mit verschiedenen Akzeptanzpartnern für die TOTAL Card. Das bietet den Vorteil, unseren Kunden möglichst schnell ein umfangreiches Akzeptanznetz zur Verfügung zu stellen. In Deutschland gehört unsere Karte mit 4.400 Servicestellen zu den Top-3-Anbietern. Neben Kooperationen optimieren wir ebenfalls unser eigenes Tankstellennetz. Dafür verfolgen wir unterschiedliche Strategien vom Zukauf von Netzen und Stationen über den Neubau von Tankstellen bis zur Kooperation mit Markenpartnern, aber auch mittelständischen Unternehmen. Wir wollen weiter wachsen und somit unseren Marktanteil bis 2018 auf zehn Prozent in Deutschland ausbauen.

Steffen Eckert: Insbesondere bei den Neubauten eigener moderner Tankstellenanlagen in Deutschland, die vor allem in strategisch wichtigen Regionen vorangetrieben werden, weist TOTAL eines der größten Wachstumspotenziale der Branche auf. Dazu haben wir bereits an strategischen Standorten entlang der bundesweiten Hauptfahrstrecken investiert und suchen weitere Partner für den Ausbau des TOTAL-Tankstellennetzes. Wir unterscheiden uns vom Wettbewerb durch ein 2011/2012 neu eingeführtes Tankstellendesign. Dieses kommt bei allen Neubauten, Modernisierungen und Akquisitionen zum Tragen. Unsere zeitgemäß gestalteten Tankstellen heben sich getreu unserem Slogan „Auftanken und Wohlfühlen“ ganz bewusst vom Neonlichtdesign der 1980er- Jahre vieler Marktbegleiter ab.

Flottenmanagement: Neben den bisherigen Akzeptanzstellen können TOTAL-Card-Kunden seit diesem Frühjahr auch an allen Shell-Stationen bargeldlos bezahlen. Was hat Sie zu dieser Kooperation bewogen?

Marius Vermeulen: Insbesondere bundesweit tätige Unternehmen fordern eine lückenlose Netzdichte. Daher stand für uns im Vordergrund, unseren Kunden ein optimales Akzeptanznetz anbieten zu können. Wir gehören nicht bundesweit zu den Top-3-Tankstellenbetreibern, in manchen Regionen Süd- und Norddeutschlands reicht unsere Netzdichte für manche Großkunden nicht ganz aus. Insofern bietet die Zusammenarbeit mit einem großen Kooperationspartner für die TOTAL-Karte nur Vorteile. Eigentlich brauchen unsere Kunden jetzt nur noch eine Karte und zwar die von TOTAL. Doch auch für unseren neuen Partner scheint unsere Stärke in manchen Regionen attraktiv genug zu sein, mit uns diese Kooperation zu vereinbaren.

Jedenfalls schaffen wir für unsere Tankkartenkunden eines der Spitzenangebote, das in Deutschland verfügbar ist. Die Kooperation führt zu einer Verdoppelung der TOTAL-Card-Akzeptanzstellen auf bundesweit 4.400 und europaweit mehr als 15.000 Stationen. Insbesondere für Großunternehmen, die in ganz Deutschland agieren, gewinnt die TOTAL Card damit enorm an Attraktivität, ohne einen unserer Mehrwertservices einzubüßen. Für die Fahrer entfällt die Suche nach einer speziellen Tankstelle, weniger Umwege sind die Folge, und eine Tankkarte ist einfacher zu handeln als mehrere. Auch das Sicherheitsrisiko bei Verlust des Portemonnaies reduziert sich. Für den Fuhrparkleiter heißt die Zusammenarbeit mit nur einem einzigen Tankkartenanbieter weniger Verwaltungsaufwand. Der Kostenüberblick fällt leichter und aufgrund der höheren Abnahmemenge können gegebenenfalls bessere Konditionen bei nur einem Anbieter verhandelt werden.

Flottenmanagement: In einigen Ländern werden Gebühren für die Nutzung des Straßennetzes, der Brücken und Tunnel fällig. Wie kann die TOTAL Card den Dienstwagennutzer bei der Bezahlung dieser Gebühren unterstützen?

Marius Vermeulen: Über die TOTAL Card können Mautgebühren in 16 europäischen Ländern abgerechnet werden, jedoch gibt es je Land unterschiedliche Abrechnungsverfahren und Voraussetzungen für die Erhebung der Maut. Natürlich ist auch eine Abrechnung von Tunnel- und Brückengebühren über die Karte möglich. Der Vorteil der Mautabrechnung über unsere Karte liegt zunächst in der bargeldlosen Abrechnung. Für die Fahrer entfällt beispielsweise die Notwendigkeit, eine Spesenabrechnung zu erstellen. Außerdem erhalten unsere Kunden eine einzelne Rechnung für alle Ausgaben, was den administrativen Aufwand nochmals erheblich verringert.

Flottenmanagement: Insbesondere die Übersicht aller Tankvorgänge und der Wegfall der Tankbelegverwaltung sind Vorteile bei der Nutzung von Tankkarten. Mit welchen Services kann das Portal TOTAL Cards Online den Fuhrparkleiter bei der Verwaltung und Analyse unterstützen?

Steffen Eckert: Wir sind auf unser Tool stolz, da wir von unseren Kunden eigentlich nur positive Rückmeldungen erhalten. Das liegt auch daran, dass wir TOTAL Cards Online in einem ständigen Prozess verbessern, um unseren Tankkartenkunden weitere nützliche Serviceleistungen anbieten zu können. So lassen sich mit unserem Tool beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Kunden Voreinstellungen konfigurieren, die Unternehmen vor Betrug oder Unregelmäßigkeiten schützen. Dabei werden bestimmte Parameter für die Betankung der Fahrzeuge erstellt und der Fuhrparkleiter sofort auf etwaige Unregelmäßigkeiten bei der Tankkartennutzung hingewiesen.

Ein weiterer Mehrwert ergibt sich bereits in der Basisarbeit des Fuhrparkleiters. So können beispielsweise Transaktionen des Vortags abgerufen werden. Damit sind für den Fuhrparkleiter schon vor Rechnungserhalt alle Daten transparent einsehbar und quasi in Echtzeit nachvollziehbar. Einige Kunden benötigen dadurch keine weitere Fuhrparkmanagementsoftware, da wir bereits alle wichtigen Daten in TOTAL Cards Online zur Verfügung stellen. Daneben bieten wir unseren Kunden aber auch die Möglichkeit, die Daten über eine Schnittstelle in ein bestehendes Fuhrparkmanagementsystem zu übertragen.

Flottenmanagement: Gibt es in nächster Zeit weitere Innovationen, die der Fuhrparkleiter von Ihnen erwarten kann?

Steffen Eckert: TOTAL bietet seinen Kunden ab sofort ein sogenanntes Präferenzpreismodell an. Für den einzelnen Dienstwagennutzer mag der Vorteil einer solchen BestPreisGarantie nicht ohne weiteres auszumachen sein. Hingegen kann es für ein national fahrendes Unternehmen einen großen Mehrwert darstellen, da wir damit an all unseren Tankstellen bundesweit einen Fixpreis anbieten, den wir bereits 24 Stunden zuvor für den kommenden Tag an unsere Kunden kommunizieren. Die TOTAL BestPreisGarantie schützt vor regionalen Schwankungen im wettbewerbsintensiven Tankstellenmarkt und den Kunden somit vor Preissprüngen.

Daneben bietet die TOTAL BestPreisGarantie einen weiteren Vorteil für das Unternehmen. Sollte unser Kunde gegebenenfalls eine Tankstelle anfahren, die aufgrund des harten lokalen Wettbewerbs noch günstiger ist als unser Tagespreis, fakturieren wir automatisch den niedrigeren Preis für diese Transaktion. Und auf diesen Preis gewähren wir letztlich noch einen individuell mit unserem Kunden vereinbarten Nachlass. Dies unterscheidet uns von anderen in Europa gängigen Systemen, wo der Preis letztlich als Mischung errechnet wird oder der Nachlass nicht auf den Säulenpreis gilt.

Wir bieten damit deutschlandweit tätigen Unternehmen einen konkreten Mehrwert, um Marktschwankungen bei den Preisen für ihre Mobilität einkalkulieren zu können und damit eine höhere Planungssicherheit zu erreichen. TOTAL steht somit für eine optimierte Kostenkontrolle und hohe Preistransparenz. Außerdem entfällt bei der Planung der Routen die Ermittlung eventuell günstigster Tankstopps für die Fahrer, das verringert den Arbeitsaufwand und spart erheblich Fahrwege und schließlich Zeit, da Umwege für das Anfahren vermeintlich billigerer Tankstellen wegfallen.

Flottenmanagement: Die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Fahrerlaubnis von Dienstwagennutzern stellt den Fuhrparkleiter vor immer wiederkehrende Verwaltungsaufgaben. Welche Vorteile bieten sich dem Flottenkunden durch die Führerscheinkontrolle über TOTAL Cards?

Steffen Eckert: Wir erfüllen die gesetzlichen Vorgaben bei der zweimal jährlichen Führerscheinkontrolle über einen Rechtsanwalt mittels Abfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt. Insbesondere Dienstwagennutzer profitieren davon. Sie müssen sich eigentlich um nichts mehr kümmern. So ist jeder Nutzer dieses Services von TOTAL davon entbunden, einen bestimmten Servicepunkt zu einer vorgegebenen Zeit anzufahren wie bei anderen Systemen üblich. Letztlich sparen damit alle Beteiligten Zeit und Geld. Der Dienstwagennutzer muss keine zusätzlichen Fahrten für die Kontrolle der Fahrerlaubnis unternehmen, und der Arbeitgeber erhält im Hintergrund die Information, ob der Dienstwagennutzer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus bietet es dem Fuhrparkleiter die nötige Sicherheit, sich bei der Vergabe der Dienstwagen auch im gesetzlichen Rahmen der Halterpflichten zu bewegen. TOTAL unterstützt auch Konzerne bei Gesprächen mit dem Betriebsrat, um bei den Beteiligten etwaige Bedenken auszuräumen. Denn so muss auch der Dienstwagennutzer bei anderen Systemen seine Zustimmung, beispielsweise zum Aufbringen eines Siegels, erteilen.

Flottenmanagement: Stetig steigende Kosten für Diesel und Benzin rücken alternative Kraftstoffe in den Fokus der Flottenbetreiber. Welche alternativen Kraftstoffe können bereits heute über die TOTAL Card bezogen werden? In welchen alternativen Kraftstoffen sehen Sie auf lange Sicht die Zukunft?

Marius Vermeulen: Heute können unsere Kunden bereits Autogas und Erdgas über die TOTAL Card beziehen. Mit über 300 eigenen Flüssiggas- und circa 100 eigenen Erdgas-Tankstellen, bieten wir heute schon an etwa einem Drittel der Stationen des TOTAL-Tankstellennetzes alternative Kraftstoffe an. Außerdem arbeiten wir seit über zehn Jahren als Vorreiter an unserer Mobilität der Zukunft mit Wasserstoff. Derzeit wird die TOTAL Station in Berlin-Schönefeld zu einer Multi-Energie- Tankstelle erweitert. Wir schließen mit lokal produziertem grünem Wasserstoff den Kreislauf CO2-freier Mobilität. Dieser dient vor Ort als flexibler Zwischenspeicher, um die täglichen Spitzenlasten der Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen zu nutzen. Ein Windpark von Enertrag und eine Photovoltaik-Anlage unseres Schwesterunternehmens SunPower liefert die dafür benötigte nachhaltige Energie.

Die Multi-Energie-Tankstelle ist ein weltweit einzigartiges Projekt. Für unsere Kunden bieten wir dort alle TOTAL-Kraftstoffe an, die heutzutage auf dem Markt nachgefragt werden: Diesel, EXCELLIUM Diesel, Super E10, Super Plus, EXCELLIUM Super Plus, Erd- und Autogas. Außerdem verfolgen wir auch weiterhin Investitionsvorhaben, unser Angebot von Erdgas- und Autogas-Tankstellen zu erweitern. In Berlin gibt es auch mehrere öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an verschiedenen Tankstellen. Insgesamt weiß jedoch keiner, welcher alternative Kraftstoff sich durchsetzen wird, daher entwickeln wir hier auch das gesamte Portfolio. Bei Gesprächen mit Kunden, Leasingunternehmen und Fahrzeugherstellern kristallisiert sich für die nächsten Jahre hingegen ein Wachstum im Bereich der Erdgasfahrzeuge heraus.

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