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Opel modernisiert seine Kleintransporter-Sparte mit einem Kooperationsprojekt. Der neue Combo ist ein optischer Hingucker und wartet mit modernem Design auf. Markante Klarglasscheinwerfer und das Opel-Emblem im Kühlergrill, dessen Umrisse so ein bisschen wie nach oben gezogene Mundwinkel aussehen, machen auf Kindchenschema. Schön, wenn ein vorwiegend als Arbeitstier geplantes Vehikel so sympathisch wirkt – und schön natürlich, wenn ein Transporter sich nach Pkw anfühlt, um Fahrern das Leben so leicht wie möglich zu machen hinter dem Steuer. Das trifft auf den Combo zu, der mit praktisch gestaltetem Innenraum sowie ordentlichen Sitzen aufwartet. Unter der Haube unseres Testwagens werkelt ein 1,6 Liter großer Common-Rail-Diesel mit 105 PS. Damit ist der 1,4-Tonner zwar nicht übermäßig, aber doch so motorisiert, dass er im Alltag auch dann gut klarkommt, wenn bis zu 800 kg Ladegut verstaut wurden. Dank sechs Vorwärtsgängen darf die Getriebeabstufung als gelungen bezeichnet werden; der Schalthebel liegt gut in der Hand und lässt sich präzise durch die Gasse führen. Der kultiviert laufende Vierzylinder sorgt für einen ruhigen Innenraum – bei tendenziell schlechter gedämmten Lieferwagen kein unwesentlicher Punkt. Ab 17.184 Euro (netto) ist der Combo 1.6 CDTi in der 105-PS-Ausführung zu haben – auf eine Automatik muss in Verbindung mit dieser Ausbaustufe verzichtet werden. Wer das Kupplungspedal nicht möchte, muss zur 90-PS-Version zurückgreifen. Serienmäßig ist die volle Sicherheitsausrüstung inklusive ESP. Für Klimaanlage wie Radio werden 546 Euro netto Aufpreis fällig.