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Neben der grundsätzlichen Italophilie der Deutschen – nicht umsonst ist Italien schon seit Ewigkeiten des Deutschen Urlaubstraumland Nummer eins – spricht gerade das italienische Design den deutschen Autofahrer an. Denn in einem italienischen Wagen steckt immer ein bisschen Dolce Vita, da ist immer ein bisschen Urlaubsfeeling inkludiert.

Die italienische Marktoffensive wird unterstützt von dem verstärkten Aufbau von sogenannten Business Centern in Deutschland, die speziell kleine und mittlere Flotten im Fokus haben werden. Unter dem Logo „Gewerbespezialisten“ sollen in diesem Jahr zunächst zehn bis zwanzig Vertragshändler speziell mittlere Flottenbetreiber aktiv angehen. Dort kann der Fuhrparkleiter dann all die Wohlfühlservices für den professionellen gewerblichen Kunden erwarten, die er auch in den Business Centern anderer großer Marken gewohnt ist. Denn bisher wurden nur große Flottenkunden von spezialisierten Kundenbetreuern direkt von der Geschäftskundenzentrale in Deutschland betreut. Jetzt kommen auch kleinere und mittlere Fuhrparks in den Genuss einer Spezialbehandlung, und das dazu noch direkt vor Ort, in eben diesen neuen Business Centern.

Parallel dazu kreiert die Fiat-Gruppe gerade eine neue Gebrauchtwagenmarke, die 2014 gelauncht werden soll. Dadurch soll nicht zuletzt der Restwert der Konzernmarken gestützt werden – wodurch die Modelle nochmals attraktiver gerade für den Flottenmarkt werden.

Passend zum neuen Kurs der Fiat-Gruppe im deutschen Flottenmarkt gibt es seit dem 1. April 2013 mit Reinhard Happel auch einen neuen Direktor Großkunden und Gebrauchtwagen für Deutschland. Reinhard Happel war seit 2002 in verschiedenen verantwortlichen Positionen der Arval Deutschland GmbH tätig, zuletzt als Sales Director in der erweiterten Geschäftsführung. In seiner Position als Direktor Großkunden, RAC und Gebrauchtwagen der Fiat Group Automobiles Germany AG erhält er Prokura und wird Mitglied der erweiterten Geschäftsführung.

Besondere Business-/Flottenmodelle gibt es in der Fiat-Gruppe mit Ausnahme von Fiat Professional zumindest derzeit noch nicht. Dennoch hat der Konzern durchaus Modelle im Portfolio, die auf den Fuhrparkkunden zugeschnitten sind: Panda, 500L, Doblò und Punto sind beispielsweise mit dem CO2-sparenden Erdgasantrieb erhältlich, außerdem gibt es mit eco:Drive und eco:Drive Fleet spezielle Kraftstoff sparende Modelle. Als Marke hat Fiat den derzeit geringsten CO2- Ausstoß.

Fiat und Fiat Professional
Die Marke Fiat ist im Flottengeschäft besonders mit seinen Nutzfahrzeugen erfolgreich. Dazu passt, dass der Fiat Ducato gerade erneut zum Flottenfahrzeug des Jahres gewählt worden ist. Auch besonders pfiffige Fahrzeugkonzepte können in Deutschland überzeugen: Der Fiat 500 gewann vor Kurzem ebenfalls den Titel Flottenfahrzeug des Jahres – zum sechsten Mal in Folge – und kommt jetzt in der Version 500L mit neuen Motoren, inklusive einem flottentauglichen Diesel mit 105 PS, in den Handel.

Jeep
Mit Jeep hat sich Fiat ein Filetstück der automobilen Marken gesichert. Nicht nur, dass im Volksmund quasi alle Geländewagen zunächst mal als „Jeep“ bezeichnet werden (so wie das „Tempo“ für jedes Taschentuch gilt), der SUV-Markt boomt auch gerade in deutschen Fuhrparks. Passend dazu ist in den nächsten Jahren von Jeep eine Modelloffensive zu erwarten.

Lancia
Auch Lancia gibt auf seine Modelle nun vier Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Topseller ist der geräumige Voyager, Lancia konnte letztes Jahr seine Marktanteile in der Flotte mehr als verdoppeln.

Alfa Romeo
Neben dem oft unübertroffenen Fahrzeugdesign der Alfa Romeo, die in einigen Kreisen durchaus Kultstatus genießen, gibt Alfa Romeo nun eine Vier- Jahres-Neuwagengarantie ohne Kilometerbegrenzung. Das bedeutet neben der Kostensicherheit während der Nutzungsdauer auch noch ein schlagendes Verkaufsargument für den Gebrauchten: Denn nach den klassischen drei Jahren in der Flotte, bleibt dem Käufer noch ein volles Jahr Garantie erhalten.