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Wer ein ausgereiftes Stück Solidität aus Schweden möchte, sollte seinen Volvohändler des Vertrauens nach einem XC90 fragen. Klar, das auch nach fast zehn Jahren immer noch schön anzusehende SUV gehört nicht mehr zur Speerspitze der Technik – dafür dürfte der größte XC inzwischen wahrlich frei sein von Macken jeglicher Art. Wer das aktuelle Volvo-Programm kennt, erlebt bereits Sekunden nach dem Einstieg einen kleinen Nostalgie-Anflug: Die großen, wunderbar bedienbaren Tasten kommen aus einer anderen Zeit; umso erstaunlicher, dass es in puncto Funktionalität keine Abstriche gibt. Bekanntes Bild bei der Klimaautomatik – die Luftverteilungsknöpfchen mit dem stilisierten Männchen entstammen sogar noch dem vorletzten Jahrzehnt. Aber jetzt wird losgefahren. Unter der Haube steckt ein 2,4 Liter großer Fünfzylinder mit 200 PS – so viele Diesel- Pferdchen gab es anfangs nicht beim XC90. Dennoch wird der in diesem Fall ausschließlich als 4x4-Kraxler antretende Schwede nicht gerade zum Dynamiker; zugkräftig ist das ab 1.900 Touren 420 Nm stemmende Trumm aber sehr wohl. Die Power wird obligatorischerweise über eine sechsstufige Wandlerautomatik übertragen – so ganz stehen bleibt die Zeit also auch beim dienstältesten Volvo nicht. Verzichten muss der Kunde ebenso wenig auf moderne Entertainment-Systeme, demnach sind auf Wunsch auch USB-Port, DVD-Player sowie Navigationssystem an Bord. Letzteres kostet je nach Ausstattungslinie ab 1.554 Euro und greift auf einen Festplattenspeicher zurück. Für 302 Euro Mehrpreis gibt es eine Bluetooth-Freisprechanlage (Kinetic), und mindestens 40.294 Euro netto müssen ausgegeben werden, um in den Genuss des XC90 D5 AWD zu kommen.