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Getreu dem Motto Stillstand ist Rückschritt wirft der Daimler-Konzern ein neues Segment nach dem anderen auf den Markt. Der Schritt zum Mittelklasse-Coupé wurde längst vollzogen – und man kann sagen, dass er gelungen ist. Die ohnehin dynamisch gezeichnete C-Klasse profitiert optisch von ihrer Zweitürigkeit und gewinnt weiter an Attraktivität. Spätestens jetzt sollten sich auch jüngere Interessenten an das „C” wagen. Einmal eingestiegen, vergisst man die Karosserieform schnell und konzentriert sich auf das hochwertig anmutende Cockpit mit markentypischer Handschrift. Schön, wenn das Panoramadach (1.400 Euro netto) bestellt wurde – so kommt viel Licht in die gute Stube, was wiederum ein Gefühl von Weitläufigkeit erzeugt.
Okay, wirklich eng ist der Hecktriebler auch nicht, wenngleich das Raumangebot andererseits auch Grenzen hat. Es ist eben keine S-Klasse. Dafür reichen dem 1,6-Tonner 170 Pferdchen, um zügig in Fahrt zu kommen. Nach kurzer Anfahrschwäche schiebt der 400 Nm- Brocken ordentlich an, um den Benz binnen runder acht Sekunden bereits auf 100 km/h zu bringen. Lässt man dem Vorwärtsdrang freien Lauf, so ist erst bei 231 Sachen Schluss. Dabei gibt der Vierzylinder seine Verbrennungsart deutlich preis, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Mit der optionalen (2.100 Euro netto) Siebenstufen-Automatik hinterlässt die Antriebseinheit ein harmonisches Bild und schafft Vorteile auf der Langstrecke. Das Start- Stopp-System bleibt übrigens unabhängig von der Getriebeart erhalten. Ab 31.775 Euro steht der C 220 CDI in der Preisliste – enthalten sind freilich Bluetooth-Freisprechanlage, Klimaautomatik und Radio. Navigationssysteme kosten ab 750 Euro (netto) Aufpreis.