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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Sonderwertung: max. Ladevolumen in Liter
Sonderwertung: max. Zuladung in kg
Sonderwertung: Verbrauch in Liter/100 km
Sonderwertung: Reichweite in km
Sonderwertung: Netto-Listenpreis in Euro
LeasePlan Full-Service-Leasing

And the winner is ...

... der Škoda Octavia Combi 1,6 TDI Ambition Greenline in der 56. Folge der großen Flottenmanagement-Vergleichsserie, Diesel- Kompakt-Kombis. Der Kostenvergleich basiert wesentlich auf den Full-Service-Leasingraten und den Treibstoffkosten

Immerhin ist gegenwärtig in deutschen Flotten etwa jedes zehnte Fahrzeug ein Diesel-Kombi aus der Kompakt-Klasse. Nach aktuellen Dataforce-Angaben für die ersten drei Quartale 2011 lag der Marktanteil für diese Fahrzeug-Kategorie im relevanten Flottenmarkt kumuliert bei 10,49 Prozent und war damit im Vergleich zum identischen Zeitraum des Vorjahres noch um rund 0,6 Prozent-Punkte gestiegen. Das ist in der Hierarchie der Pkw-Fahrzeugklassen aufsteigend betrachtet die erste, die vom Fahrzeugkonzept her einen deutlich gesteigerten Nutzwert bietet und im Übrigen eine, die in deutschen Fuhrparks seit einer halben Ewigkeit eingesetzt wird. Traditionell ist auch diese Kategorie in „Deutschland einig Kombi-Land“ im Flottengeschäft eine Domäne der einheimischen Hersteller, wobei hier die Marktführerschaft in den letzten Jahren vor allem zwischen Ford, Opel und Volkswagen härter umkämpft war.

Ein Diesel-Kombi der Kompaktklasse wartet heute im Durchschnitt mit etwas mehr als eineinhalbtausend Liter maximalem Ladevolumen und einer Zuladung jenseits einer halben Tonne für einen Netto-Listenpreis von rund 18.500 Euro auf. Das ist das Fahrzeug, das in den Fuhrparks klassischerweise Service-Technikern oder artverwandten Berufsgruppen zur Verfügung steht. Und gewöhnlich bestimmt hier die Firma allein, welches. Dabei ist das Angebot im Vergleich zu manchen anderen Klassen – so weit es im Flottengeschäft engagierte Hersteller betrifft -, überschaubarer sortiert. Gegenwärtig konkurrieren hier elf Hersteller mit einer von der Bauart her ausdrücklich als Kombi zu bezeichnenden Version.

Aus gegebenem Anlass sei an dieser Stelle noch einmal darauf verwiesen, dass die Einsortierung des Skoda Octvia Combi auch in der Branche häufiger diskutiert wird. In Bezug auf seine äußeren Dimensionen und die Ladedaten in Kombination mit VW-Technik und einem Zweiliter-Diesel wäre durchaus auch eine Einstufung in der nächsthöheren Klasse gerechtfertigt, das kam im Flottengeschäft bis zur Präsentation des neuen Skoda Superb auch so vor.

Vom Netto-Listenpreis her wiederum liegen die Skoda-Modelle aber eher zwischen den Klassen, so dass die noch preisgünstigere 1,6 Liter-Diesel-Version des Tschechen gut mit der Konkurrenz in der Kompakt-Klasse verglichen werden kann. Und auch das kommt im Flottengeschäft seit einiger Zeit so vor.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen haben auch in diese Klasse „Blue“- oder „Green“- Technik mit Start/Stop-Automatik Einzug gehalten, so dass die Verbrauchs-Zahlen samt und sonders unter fünf Liter auf 100 Kilometer angekommen sind; der eine oder andere Spitzenwert liegt nach Herstellerangaben gar schon unter vier Liter auf 100 Kilometer. Genügsamer lässt sich kaum noch transportieren. Die Fahrzeuge sind mit Selbstzünder- Aggregaten zwischen 1,5 Liter und 1,7 Liter Hubraum ausgestattet und stellen durchschnittlich knapp 80 kW (knapp 109 PS) Motorleistung zur Verfügung. Sie beschleunigen in rund zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h bei Höchstgeschwindgkeiten von 180 km/h und mehr, für die Verkehrs-Verhältnisse auf deutschen Autobahnen ist das mehr als genug.

Grundsätzlich sind hier – wie im übrigen auch in der Mittelklasse –, in puncto konstruktive Auslegung zwei unterschiedliche Kombi-Philosophien vertreten, in großer Mehrheit der Nutzwert-Kombi, bei dem der Akzent schon deutlich auf das Transport-Vermögen gesetzt ist, und in den Fällen Audi und Volvo der so genannte Lifestyle-Kombi, bei dem der Akzent eher auf einem chic verkleideten Ladeabteil liegt. Dabei sind inzwischen insgesamt betrachtet die Grenzen fließend geworden, das tatsächliche Transport-Vermögen ist aus dem äußerlichen Design nicht mehr unbedingt ersichtlich.

Er fällt zwar vom Netto-Listenpreis her in dieser Klasse nach unten stark aus dem Rahmen, dennoch hat Flottenmanagement auch den Dacia Logan MCV in die Auswahl übernommen. Es gibt ihn, er kommt im Flottengeschäft vor und wartet im Klassenvergleich mit extrem guten Ladedaten auf. Im Übrigen lässt sich die Kombi-Version auch in keiner anderen Klasse treffend einsortieren.

Schon die seitens LeasePlan zur Verfügung gestellten Kosten-Kalkulationen zeigten auf den ersten Blick auf, dass es zu einer sehr spannenden Auswertung kommen würde. Gleich bei sieben der elf Vergleichskandidaten liegen die Full-Service-Leasingraten bei 20.000 Kilometer jährlicher Laufleistung besipielsweise unter 400 Euro monatlich, bei acht Konkurrenten bewegen sich dann die Treibstoffkosten nur zwischen rund 74 und rund 86 Euro monatlich. Hinzu kommt ein seltener einheitliches Bild bei den Ladedaten, der eine Hersteller hat offenbar wesentlich in Richtung Volumen gearbeitet, der andere wesentlich in Richtung Tragfähigkeit.

Bei 30.000 Kilometer jährlicher Laufleistung liegen zehn der elf Kombis bei den Gesamtbetriebskosten zwischen 500 und 600 Euro monatlich, auch das ist ein selten einheitliches Bild. Bei dieser Laufleistung kostet im Durchschnitt ein Diesel-Kombi der Kompaktklasse heute also ziemlich genau 550 Euro monatlich. In einer solchen Sonderwertung würden sich dann der KIA Ceed (500,98 Euro), der Dacia Logan MCV (505,03 Euro), der Renault Megane Grandtour (507,66 Euro) und der Ford Focus Turnier (509,59 Euro) im Vorderfeld deutlicher absetzen. Bei der vergleichsweise recht hohen jährlichen Laufleistung von 50.000 Kilometer pro Jahr sähe das Klassement an der Spitze kaum anders aus: Dacia Logan MCV (670,72 Euro), KIA Ceed (673,25 Euro), Ford Focus Turnier (683,91 Euro) und Renault Megane Grandtour (687,43 Euro).

Nach Berücksichtigung aller Vergleichskriterien kristallisierte sich letztlich ein Trio für die Podiumsplätze heraus, das über alles betrachtet auch noch in etwa auf einer Höhe liegt. Und auch innerhalb dieses Trios profitiert der Gesamtsieger Skoda Octavia Combi 1,6 TDI Ambition Greenline dann doch von seinen überdurchschnittlich guten Ladedaten. In dieser Disziplin fährt ihm über beide Sonderwertungen betrachtet nur der Dacia Logan MCV vor, der mit sensationellen 2.350 Liter maximales Ladevolumen einen einsamen Spitzenwert markiert und bei der Zuladung Rang zwei belegt.

Der Skoda wiederum übertrifft ihn hier noch um 34 Kilogramm, während er mit 1.655 Liter in der ersten Wertung den vierten Platz belegt. Das bringt ihm genau den einen grünen Button mehr ein, mit dem er seine direkten Verfolger in der Gesamtwertung, den Ford Focus Turnier 1,6 TDI Trend und den Renault Megane Grandtour dCi 110 FAP Expression, hinter sich lässt. Während der Ford mit Ladedaten aufwartet, die sich in beiden Sonderwertungen um die Durchschnittswerte bewegen (1.577 Liter, 530 kg), fällt der Renault etwas bei der Zuladung ab (485 kg).

Außerdem bietet der Ford im Vergleich zum Franzosen (und zu allen anderen) die längsten Inspektionsintervalle (40.000 km/2 Jahre) und ein dichteres Servicenetz. Soweit es das Spitzen-Trio betrifft, schneidet der Renault aber am besten bei den Gesamtbetriebs- und den Full-Service-Leasing-Kosten ab, gegenüber dem Skoda sogar deutlicher. Dafür liegt der Skoda – abgesehen von seinen Lade-Qualitäten – bei den Treibstoffkosten und den Garantiebedingungen besser.

Ebenfalls noch dicht dahinter folgt der VW Golf Variant 1,6 TDI BlueMotion Trendline in der Gesamtwertung auf Platz vier, der sich bei den Treibstoffkosten, der Servicenetzdichte und den Garantiebedingungen jeweils im Spitzen- Trio befindet. Allerdings liegt hier der Netto- Listenpreis schon rund 1.200 Euro über dem Klassenschnitt (18.458 Euro).

Ansonsten gibt es einige Bestleistungen oder Spitzenwerte im Feld, die auch besondere Beachtung verdienen. So wartet noch der Opel Astra Caravan 1,7 CDTI DPF ecoFLEX Start/ Stop Selection mit homogenen, ausgewogenen Ladedaten auf, mit 567 Kilogramm markiert er die drittbeste Zuladung, das maximale Ladevolumen liegt am Klassendurchschnitt. Der Volvo V 50 DPF DRIVe Kinetic steht auf Platz eins in den Sonderwertungen Verbrauch mit einer Werksangabe von 3,8 Liter auf 100 Kilometer - hier vor dem Audi A3 1,6 TDI Sportback mit 3,9 Liter - und bei der Reichweite mit 1.447 Kilometer, wieder vor dem Audi mit 1.410 Kilometer.

Der Hyundai i30cw 1,6 CRDi blue Comfort und der KIA Ceed 1,6 DRDi SW Vision brillieren bei den Netto-Listenpreisen und vor allem bei den konkurrenzlosen Garantiebedingungen.


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