PDF DOWNLOAD

Bei der Frage nach der Wiedervermarktung von Fahrzeugen aus dem Kauffuhrpark leuchtet es am ehesten ein: Es braucht Spezialisten, nicht nur um einen guten Preis für den Gebrauchten zu erzielen. Schließlich sollen auch die Standzeiten gering, der organisatorische Aufwand niedrig und die Transparenz über alle Prozesse hoch sein. Ach ja, und Revisionssicherheit wäre auch noch toll. Daher bedienen sich immer mehr Fuhrparkleiter der Dienste von spezialisierten Wiedervermarktern. Denn wenn selbst immer mehr Hersteller ihre eigenen Gebrauchten und Leasingrückläufer von diesen Dienstleistern vermarkten lassen, wird der Aufwand für den einzelnen Fuhrparkleiter wohl auch eher zu hoch sein – oder der Ertrag zu niedrig. In unserem Special haben wir ab Seite 70 einige nutzwertige Informationen über die entsprechenden Dienstleister für Sie zusammengetragen.

Auch die Logistik rund um die Ein- und Aussteuerung der Dienstfahrzeuge, die Anund Abmeldung, die Terminüberwachung, der Transport sowie die dokumentierte Übergabe an den Mitarbeiter bis hin zur UVV-konformen Einweisung ist inzwischen eine Wissenschaft für sich. Dafür kann der Fuhrparkleiter natürlich auch intern entsprechende Strukturen schaffen, fraglich ist jedoch, ob das wirklich die effektivste Lösung ist. Denn es gibt auch hier inzwischen eine Reihe spezialisierter Logistiker, die den gesamten Prozess nicht nur steuern, sondern auch lückenlos und online dokumentieren können. Ab Seite 64 und 74 erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, die Dienstleister zwischenzeitlich offerieren.

Logistik und Wiedervermarktung berühren auch immer wieder die individuelle Fahrzeugausstattung, speziell für Transporter und Service-Fahrzeuge. Denn der Umbau der Fahrzeuge muss organisiert, die Mitarbeiter müssen eingewiesen, und vor allem muss der Einbau passgenau mit dem Tagesgeschäft abgestimmt werden. Die Fahrzeugeinrichter, die wir ab Seite 78 vorstellen, bieten oft nicht nur den individuellen Umbau der Dienstfahrzeuge, sondern auch gleich noch die Logistik-Kette dazu.

Zwischen der Ein- und Aussteuerung der Flottenfahrzeuge kommt es immer wieder einmal zu Schäden am Fahrzeug oder zu Unfällen. Hier gilt es, den Schaden schnell, kompetent und revisionssicher zu dokumentieren und in das unternehmensinterne Prozessmanagement einzubinden. Die großen Gutachter-Gruppen, die wir ab Seite 76 vorstellen, haben sich deutschlandweit, teilweise sogar EG-weit aufgestellt und bieten die Begutachtung von Fahrzeugen nach einheitlichen Kriterien in übersichtlichen Online-Tools an. Denn auch hier gilt: Der Aufwand für den Schadenprozess kann leicht die Kosten für den Schaden selbst übersteigen, ist man nicht professionell in ein Prozessmanagement-Tool eingebunden. Wichtig dabei ist, dass der Gutachter dabei auch die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens abbilden kann.