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Der Citroën C3 geht mit 3,94 Längenmetern wahrlich als Kleinwagen durch, im 21. Jahrhundert ist das angesichts des Automobil-Wachstums schließlich erwähnenswert. Und innen? Keine Spur von Enge, selbst im Fond sitzen durchschnittlich große Erwachsene durchaus passabel. Jetzt noch den Selbstzünder geordert, dann ist der milde gefederte Franzose voll und ganz langstreckenfest. Im Vergleich zum quirlig dreinschauenden DS3 macht der schnörkellos- rundliche Bruder einen eher sachlichen Eindruck, präsentiert sich innen etwas weniger poppig und ist funktional, was der Bedienung entgegenkommt. Dabei muss der Interessent keinesfalls darben, schließlich sind heute auch Dinge wie Klimaautomatik und Bildschirmnavigation kein Thema im Segment unterhalb der Kompaktklasse.

Aber nun zum Commonrail-Diesel mit 1,6 Litern Hubraum. Das Triebwerk ist ja bestens bekannt und erfreut mit feiner Laufkultur ebenso wie mit kräftigem Durchzug. Dank potenter 92 Pferde kommt im C3 selten das Verlangen nach mehr Leistung auf. Die kleine Anfahrschwäche macht der im Aktionsradius des Turbos elastische Vierzylinder mehr als wett. Er legt zügige Autobahnrunden genauso souverän hin wie ausgedehnte Überland-Touren. Die elektrische Servolenkung geht fast eine Spur zu leichtgängig, was in der City zwar gut ankommt, den kleinen Citroën indes an dynamischen Fertigkeiten einbüßen lässt. Ab 14.663 Euro netto gibt es den mittleren der drei wählbaren Diesel-C3 zum fairen Tarif, schließlich sind Dinge wie sechs Airbags, Klimaanlage, Radio, elektronisches Stabilitätsprogramm und Zentralverriegelung mit Fernbedienung bereits an Bord.