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Beim neuen BMW X1 fallen im Vergleich zu seinen größeren Brüdern vor allem die Außenmaße insgesamt eine Nummer kleiner aus, ansonsten ist die Familienähnlichkeit nicht zu übersehen. Jedoch anders als die Bezeichnung X1 glauben machen könnte, basiert die Karosserie-Plattform nicht auf der 1er-, sondern auf der Kombiversion der 3er-Reihe, was sich am identischen Radstand zeigt. Mit einer Länge von 4,45 Meter ist der X1 insgesamt zwölf Zentimeter kürzer als der BMW X3. Die Höhe liegt mit 1,55 Meter beinahe genau zwischen Kombi und dem eine Nummer größeren SUV.
Innen gibt sich das Fahrzeug eher wie eine Limousine denn als Geländewagen. Offroader-Haltegriffe und Knöpfe für eine Allradsperre sind nicht vorgesehen. Die Bodenfreiheit beträgt 19 Zentimeter und ist damit kaum geringer als beim X3. Darüber werden sich sicherlich viele Käufer freuen, denn sie ermöglicht eine hohe Sitzposition und ein vereinfachtes Einsteigen. Der Platz im Fond ist für ein Kompaktfahrzeug üppig. Die Stärken des BMW X1 liegen neben dem hohen Nutzwert auch in seiner Sportlichkeit, denn das Auto fährt sich so dynamisch wie eine Limousine. Wankbewegungen in Kurven sind trotz seiner Höhe kaum bis gar nicht spürbar. Auch das Allradsystem xDrive ist für sportliches Fahren ausgelegt. In der Praxis wirkt das Auto so insgesamt sehr handlich und wendig.

Serienmäßig besitzen alle X1-Modelle Klima, Audioanlage, Anschluss für externe Musikspeicher, Tagfahrlicht, optional sind Bi-Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht und ein Fernlichtassistent erhältlich. Bei den Motoren stehen drei Diesel (143, 177, 204 PS) und drei Benziner (150, 218, 258 PS) zur Auswahl. Besonders die Diesel schneiden beim Verbrauch gut ab: Die kleinste Motorisierung wird mit 5,7 Liter auf 100 Kilometer angegeben, Efficient Dynamics sei Dank. Der Einstiegspreis für den BMW X1 beginnt bei 24.832 Euro netto. Unsere getestete Version des X1 20d xDrive mit 130 kW (177 PS) gibt es ab 28.908 Euro netto.