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Kleiner Hubraum und viel Leistung, das ist gut für den CO2-Ausstoß und dient dem Fahrspaß. Downsizing wird dieser Trend auch genannt, und Ford zeigt mit dem jüngsten Dieselaggregat eindrucksvoll, dass der Konzern in der Lage ist, die spezifische Power seiner Motoren zu steigern. Erst nämlich verschwand der früher 175 PS leistende 2,2-Liter, bis er dann – 25 Pferdchen kräftiger – wieder in der Liste erschien. Erste Ausfahrten bescheinigen dem aufgefrischten Mondeo enorme Zugkraft im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Damit avanciert er auf der Autobahn zum allenfalls schwer einzuholenden Brot- und Butter-Mittelklässler, der sich die Butter eben keineswegs vom Brot nehmen lässt. Flugs erreicht er 200 Sachen und mehr, verzögert aber genauso souverän mit dem optimal dosierbaren Pedal.

Qualitativ bleibt alles auf hohem Niveau, da glänzt die Wohnstube des verbesserten Mondeo mit feinen Oberflächen und robuster, wenn auch leicht abgeänderter Architektur. Einige Assistenzsysteme kamen hinzu – jetzt erhält der Kunde Dinge wie Fernlichtassistent, Müdigkeitswarner, Heckkamera oder Spurwechselassistent. Ebenso neu an Bord: Ein Energie-Rückgewinnungssystem, um größtmögliche Effizienz zu gewährleisten. Nach wie vor präsentiert sich das Fahrwerk sanft abgestimmt und lässt Fahrbahnschwachstellen nur äußerst gefiltert in den Innenraum. Freilich lässt sich die Dämpfung gegen 1.281 Euro netto auch elektronisch beeinflussen und passt sich in diesem Fall permanent dem Fahrbahnzustand an. Wichtig beim Turnier: Mit nahezu 1.700 Litern Schluckvermögen bekundet der Ford auch eine äußerst praktische Ader.