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Alternative Antriebe sind vor allem wegen der wachsenden Umweltdebatte zur Zeit in aller Munde. Da jedoch ein Konzept alleine nicht ausreichen wird, die Probleme in der Zukunft zu lösen, teilt der italienische Hersteller Iveco seine Bemühungen auf verschiedene Technologien auf.

Aktuell erfüllt der Iveco EcoDaily so beispielsweise schon jetzt die Euro-5- und die EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle)- Norm. „Wer aber auch für die Zukunft gerüstet sein möchte, muss mehr als nur einen 08/15-Pfeil im Köcher haben“, betont Manfred Kuchlmayr von der Iveco Magirus AG. „Wir wollen deshalb unseren Kunden ein breites Spektrum an verschiedenen umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten offerieren.“

Eine davon ist der CNG EcoDaily. Dieser ist für eine monovalente Nutzung konzipiert, verfügt aber für den Notfall über einen 14 Liter Benzin-Tank, der automatisch zugeschaltet wird. Neben Erdgas setzt Iveco auch auf strombetriebene Fahrzeuge. Flottenmanagement durfte sich bereits Mitte des letzten Jahres von der Funktionstüchtigkeit dieser Technologie überzeugen. Zudem soll nun auch ein großes international agierendes Logistik-Unternehmen, nach sehr positiven Tests mit dem Daily Electric, Interesse bekundet haben.
Iveco forscht aber auch an ganz neuen Lösungen: Hydromethan. Dies entsteht, wenn dem Methan (CNG) Wasserstoff beigemischt wird. So sollen deutlich weniger Emissionen entstehen. „Wenn im CNG dann noch Biogas enthalten ist beziehungsweise Strom aus regenerativen Energien für die Erzeugung des Wasserstoffes verwendet wurde, kommen schon fast Gänseblümchen aus dem Auspuff“, so Kuchlmayr.