PDF DOWNLOAD

Die Kompaktwagen des C-Segmentes gewinnen allgemein im Vergleich zu Fahrzeugen größerer Klassen vornweg auch durch agiles Handling. Das sind per se Autos für aktive Fahrer, die viel Fahrspaß auf kurvenreichen Strecken bereiten können. In dieses Gesamtbild fügt sich auch der neueste Volvo C 30 trefflich ein, der zudem Flottenmanagement in der ausdrücklichen Spar-Variante 1.6 D DRIVe Start/Stop zur Verfügung stand. Gerade bei Berg- und Talfahrt in der Eifel mit allen erdenklichen Kurvenradien punktete nachdrücklich der 1,6 Liter- Reihenvierzylinder-Diesel mit einer für einen Selbstzünder sehr ansprechenden Laufkultur und einem für einen relativ kleinen Diesel ausgezeichneten Durchzugsverhalten. Das ist wichtig im Hinblick auf den Verbrauch.

Einmal warm gefahren, sind die typischen Laufgeräusche des Diesels dank guter Geräuschdämmung zum Cockpit kaum noch als solche wahrzunehmen. Auf flacher Strecke hängt der Motor laut Drehzahlmesser schon ab etwa 1.200 U/min. am Gas, auch in großen Gängen. Erstaunlich war, dass das 80 kW/109 PS starke Triebwerk am Berg beispielsweise im vierten Gang des Sechsgang-Getriebes bereits ab 1.300 U/min. (Drehzahlmesser) für Beschleunigung sorgte. Bei solcher Leistungs- Charakteristik in Kombination mit einem passend abgestuften Getriebe und Start/Stop mag es für den Fahrer ein Leichteres sein, auch in der Realität Verbräuche von deutlich unter fünf Liter auf 100 Kilometer herauszufahren. Die Werksangabe liegt hier gar bei 3,8 Liter. Im C-Segment ist der Volvo C 30 der mit der Komfortnote in puncto Verarbeitung, Sitzkomfort und Fahrverhalten. Die Fahrwerksabstimmung ist straff genug für eine sportliche Fahrweise, aber weich genug für die Insassen. Die ganz leicht indirekt, aber präzise agierende Lenkung unterstützt den komfortablen Gesamteindruck. Als echte Alternative ist der C 30 1.6D DRIVe zu Preisen ab 18.823 Euro netto zu haben. Auch das liegt auf Klassen-Niveau.