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Etablierung findet statt, wenn nicht nur die Zahl der Teilnehmer steigt, sondern auch hochkarätige Namen auf der Referentenliste stehen. Diese positive Bilanz können die Veranstalter der zweiten Fuhrpark-Lounge, HPI, die Eurogarant AG und New Projects, selbstbewusst ziehen. 21 Prozent mehr Teilnehmer bedeutet die Anwesenheit von rund 60 Fuhrparkentscheidern, dazu als Referenten der Verkehrsrechtsexperte Joachim Otting, der Geschäftsführer des Eurogarant AG-Fachbetriebes Blomberger Karosserieund Lackzentrum, Dr. Christian Heiß, Hans Aussem und Volker Schneider, Zurich Versicherung AG, Prof. Dr. Stefan Reindl, stellvertretender Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, und Gerd Krinzinger, Leiter Einkauf Europa bei der EMC Deutschland GmbH.

Fallstricke

Als Moderator führte Ass. jur. Joachim Otting nicht nur durch den Tag, er informierte die Fuhrparkleiter auch noch über essenzielle Fallstricke ihrer Tätigkeit, beispielsweise aus Ladungssicherungsgründen den Fahrern die Anweisung schriftlich zu erteilen, oder einen Laptop nicht ungesichert auf der Rückbank zu transportieren. Dann gilt es natürlich, den Führerschein der Dienstwagennutzer regelmäßig zu kontrollieren und Auffälligkeiten zu verfolgen, beispielsweise ob ein Führerschein eventuell im osteuropäischen Ausland ausgestellt ist.

Kostensenker

„Smart Repair als kostensenkende Reparaturmethode“ hieß das Thema von Dr. Christian Heiß. Damit diese vom Leasinggeber bei der Fahrzeugrückgabe auch akzeptiert wird, sollte der Fuhrparkbetreiber sie vorsorglich im Vertrag festschreiben lassen. Wo möglich können kleine Dellen, kleine Lack-, Glas-, Polster- und Armaturenbrettschäden mit ausgeklügelten, aber naheliegenden Techniken kostengünstig (nahezu) unsichtbar gemacht werden.

International versichert

Über die internationalen Kfz-Flottenversicherungsprogramme der Zurich Versicherung AG referierten Hans Aussem und Volker Schneider. Deutschland und mindestens ein weiteres Land als Firmenstandorte, 25 und mehr Fahrzeuge und ein Beitragsvolumen von 200.000 Euro zählen zu den Kriterien, die eine Firma erfüllen muss, um sich für das Flottenprogramm der Zurich zu eignen. Beim Unternehmen wiederum liegt die Notwendigkeit, für zentrale Vorgaben wie Deckungsschutz und Riskmanagement zu sorgen und diese zu vertreten. „Die Vorteile müssen sich für das gesamte Unternehmen Etablierung und nicht nur für einzelne Länder auszahlen“, fasst Hans Aussem die Erfolgsaussichten zusammen. Über einen Mastervertrag wird die Deckungssumme festgesetzt, Beitragszahlung und Sachbearbeitung erfolgen für jedes Land separat, die Risikoprämien wandern in einen Topf.

Zukunftsperspektiven

Die Automobilität der Zukunft nahm Prof. Dr. Stefan Reindl wissenschaftdeutlich gesenkt und Reparaturen durch das Schadenmanagement von Eurogarant kostengünstiger realisiert werden. Der Dienstleister funktioniert als Kontrollinstrument und übernimmt zudem Strafzettelmanagement und Führerscheinkontrolle. Das Fuhrparkmanagement ist durch Reporting-Tools transparenter und einfacher geworden, die Verantwortlichen können sich wieder auf ihre Kernkompetenzen als Einkäufer konzentrieren und trotzdem den Fuhrpark im Blick halten. Die abschließende Podiumsdiskussion brachte noch einmal einige der vorangegangenen Themen auf den Tisch und band die anwesenden Teilnehmer in ein Gespräch mit den Referenten und Gastgebern ein. Die Fuhrpark-Lounge 2008 lebte von der bunten Mischung an Gästen aus dem Kundenkreis der drei einladenden Firmen, welche sich auch abseits des Programms angeregt austauschten – ein schwer messbarer, aber sehr wertvoller und durchaus beabsichtigter Effekt. Für weitere Informationen: www.fuhrpark-lounge.de unter Download Gehaltvolle Beiträge und Erfahrungsaustausch waren Ziel und Ergebnis der zweiten Fuhrpark-Lounge von Eurogarant, HPI und New Projects in Mühlheim-Lämmerspiel. Eine Zusammenfassung. lich wie visionär in den Fokus. Da die Mobilitätssteigerung in Westeuropa an ihre Grenzen gelangt, geht es nun um die Stabilisierung der Infrastruktur. Professor Reindl denkt einige innovative Fahrzeuge- Nutzungskonzepte an. Für ein nutzerorientiertes Konzept böte sich eine Art Pool-Leasing an, das mit einem Vertrag den Zugriff auf verschiedene Fahrzeugarten zuließe. Dem besitzorientierten Fahrer stellte man ein Fahrzeug zur Verfügung, darüber hinaus ein Paket an verschiedenen Verkehrsmitteln wie Bahn und Flugzeug. Der „nutzenorientierte Mobilitätsnachfrager“ wählt je nach Bedarf mit einer „Mobility Card“ das passende Verkehrsmittel, legt sich aber nicht fest. An automobile Innovationen stellen sich für die Zukunft folgende Herausforderungen: Berücksichtigung der TCO, Innovationen für Sicherheit, Komfort und Mobilität, „Simplexität“ als Prinzip der Einfachheit und Mobilitätsangebote, die „vom Kunden her denken“.

Praxisorientierung

Last but not least hatte Gerd Krinzinger das Wort zum Fuhrparkmanagement bei EMC. Seit es nach einem Benchmark zur HPI outgesourct wurde, laufen die 370 Dienstwagen kostengünstiger, beispielsweise konnten die Versicherungskosten durch die Dienstleistungen des Versicherungsmaklers New Projects um 20 Prozent, die Rechnungen von 2.000/Jahr auf 2/Monat, die Nachzahlungen für Rückläufer durch professionelle Aufbereitung wissenschaftdeutlich gesenkt und Reparaturen durch das Schadenmanagement von Eurogarant kostengünstiger realisiert werden. Der Dienstleister funktioniert als Kontrollinstrument und übernimmt zudem Strafzettelmanagement und Führerscheinkontrolle. Das Fuhrparkmanagement ist durch Reporting-Tools transparenter und einfacher geworden, die Verantwortlichen können sich wieder auf ihre Kernkompetenzen als Einkäufer konzentrieren und trotzdem den Fuhrpark im Blick halten. Die abschließende Podiumsdiskussion brachte noch einmal einige der vorangegangenen Themen auf den Tisch und band die anwesenden Teilnehmer in ein Gespräch mit den Referenten und Gastgebern ein. Die Fuhrpark-Lounge 2008 lebte von der bunten Mischung an Gästen aus dem Kundenkreis der drei einladenden Firmen, welche sich auch abseits des Programms angeregt austauschten – ein schwer messbarer, aber sehr wertvoller und durchaus beabsichtigter Effekt.