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Der CX-7 tritt die Nachfolge des Mazda Tribute an, wenngleich er auch kein reiner Offroader ist, sondern mit seiner sportlichen Komponente vor allem Fahrspaß auf dem Asphalt vermitteln will. Und die Symbiose zweier Fahrzeugkategorien wird gleich bei der ersten Betrachtung deutlich. Die seitliche Fensterfront verjüngt sich Richtung Heck und erzeugt zusammen mit dem abfallenden Dach und der in einem flachen Winkel stehenden Windschutzscheibe ein stromlinienförmiges Erscheinungsbild. Überhaupt ist das äußere Design eher auf Sportlichkeit getrimmt. Die „Gelände-Gene“ zeigen sich zunächst vor allem in einer Bodenfreiheit von 205 mm.

Nimmt man hinter dem Lenkrad Platz, sticht zunächst die bereits erwähnte üppig dimensionierte Windschutzscheibe ins Auge. Das Cockpit selbst präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Ohne, dass man in einer Flut von Schaltern und Knöpfen den Überblick verliert, lassen sich von hier Klimaautomatik, Bordcomputer und die Geschwindigkeits-Regelanlage bedienen. Was sich nicht bedienen lässt, ist das Navi, denn es ist selbst als optionales Ausstattungsmerkmal nicht zu haben. Auf die To-Do Liste sollte man bei der Modellpflege auch eine Rückfahrkamera setzen, denn die Sicht nach hinten ist durch die kleiner werdenden Fenster stark eingeschränkt. Dagegen sind Raumangebot und Beinfreiheit, sowohl vorne als auch hinten, großzügig bemessen. Selbst Fahrer und Passagiere jenseits der 1,90 Meter können problemlos auf den qualitativ gut verarbeiteten und komfortablen Sitzen die Reise antreten. Und während die Beifahrer sich von dem optionalen Bose-Sound-System (781 Euro netto) berieseln lassen können, geben der Mann (oder die Frau) hinter dem Lenkrad sich dem Fahrerlebnis hin. Dies wird bestimmt durch eine direkte Lenkung und die straffe Federung.

Zusammen mit dem durchzugstarken Antrieb vermittelt der Nippon-Wagen sportlichen Fahrspaß. Auch die Sechsgang-Schaltung trägt mit kurzen Schaltwegen ihr Scherflein dazu bei. So angesteuert, schiebt der 2.3 I MZR DISI Motor (191 kW/260 PS) den flotten Mazda mittels Allradantrieb mit aktiver Drehmomentverteilung über die Straße. Abhängig von der Fahrsituation wird dabei die Leistung zwischen den beiden Achsen verteilt. Im Normalbetrieb liegt diese zu 100% auf der Vorderachse, im Gelände kann die Power bis zu 50% auf die Hinterachse transferiert werden.

Den Sprint auf 100km/h schafft der Wagen in 8 Sekunden und verbraucht im Durchschnitt laut Hersteller 10,2 Liter. Für Fahrer mit Tankstellen- Phobie steht ab Ende 2008 ein Diesel bereit, der europäische Markt kann seit September auf den Benziner zurückgreifen.

Der Kofferraum fasst zwischen 455 und 1.348 Litern, die maximale Zuladung beträgt 575 kg. Für einen Nettopreis von 26.720 Euro gibt es die Basisversion. Wer es gediegener möchte, investiert 3.030 Euro mehr und bekommt dafür die Expression-Variante mit Sitzheizung, elektrisch verstellbarem Fahrersitz, Xenonleuchten sowie Regen- und Lichtsensoren.

Doch unabhängig davon, für welche Version sich der Käufer entscheidet, eine gelungene Synthese aus Sportlichkeit und SUV-Feeling bekommt er allemal. Das Konzept des CX-7 kann überzeugen. Mazda ist damit wieder im Reigen der Hersteller von straßentauglichen Geländewagen vertreten und kann mit dem Einstandsmodell durchaus punkten.