Flottenmanagement-Vorgabe Mindestausstattung

  • Airbag rundum
  • Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar
  • Automatik
  • Klimatisierungsautomatik
  • Navigationsgerät
  • Nebelscheinwerfer
  • Radio mit CD-Wechsler
  • Telefon mit Freisprechanlage

Allen politischen Unkenrufen zum Trotz boomt die SUVKategorie weiterhin, sowohl von den Verkaufszahlen her, als auch in punkto Bandbreite des Angebots. Der SUV verkörpert einfach das etwas andere Fahrzeug, das sich aus der Masse abhebt und im Zweifel, dank des Allradantriebs, zumindest auf dem Papier als Symbiose aus Kombi und Geländewagen immer noch den umfangreichsten Nutzwert bietet, und sei es nur als treffliches Zugpferd für einen Bootsanhänger.

Welches Hobby der Firmenwagenfahrer, dem der SUV erlaubt ist, privat auch immer pflegen mag, mit dem SUV kann er das sicher ebenso gut darstellen wie seinen beruflichen Alltag. Das ist das entscheidende Plus dieser Fahrzeugkategorie, die Variabilität der Einsatzmöglichkeiten. Was spielen da eineinhalb Liter mehr Durchschnittsverbrauch gegenüber einer adäquat motorisierten Kombi-Limousine für eine Rolle? Das ist halt der Preis dafür, bei weitem nicht alle SUV können automatisch wirklich als Spritfresser eingestuft werden, und die meisten sind ja auch mit Selbstzündern erhältlich. Das Angebot in dieser Kategorie jedenfalls ist seit dem letzten FM-SUV-Vergleich genau vor Jahresfrist noch gewachsen, was bei der jetzigen Auswertung die Splittung in die beiden Klassen große SUV und kompakte SUV angebracht erscheinen ließ.

Große SUV

Schwieriger gestaltete sich hier die Einstufung des neuen Mazda CX-7 (siehe auch Seite 66), der zwar vom Netto-Listenpreis ohne weiteres in die kleinere Klasse passt, aber von Auftritt, Austattung, den Leistungs- und Fahrdaten her eher ein Großer ist. Letzteres gab letztlich den Ausschlag. Für kostenbewusste Flottenbetreiber ist er damit auf Grund der vergleichsweise sehr günstigen Leasingraten bei den großen SUV ein recht interessantes Angebot, da sie auch in den Gesamtkosten die relativ hohen Spritkosten (Super) mehr als kompensieren.

Bei einer mittleren jährlichen Laufleistung von 30.000 Kilometern ist der Mazda CX-7 der einzige Vergleichskandidat, der hier für unter 1.000 Euro monatlich läuft. Mit 191 kW/260 PS gehört er zu den Stärksten im Feld und punktet auch deutlich bei den Garantiebedingungen und der Dichte des Service-Netzes. Alles zusammen genommen, erreichte er so auf Anhieb den vierten Rang.

Den Gesamtsieg indessen konnte, wie vor Jahresfrist, der Volvo XC 90 D5 mit Dieselmotor verbuchen, der in allen Kosten-Kriterien unter die ersten Drei vorstieß. Dank seines für einen Zweitonner relativ günstigen Durchschnittsverbrauchs von 8,2 Litern bewegt sich auch der CO2-Ausstoß noch in einem für diese Kategorie tolerierbaren Rahmen.

Auf dem Ehrenplatz rangiert mit dem BMW X5 3.0d der erste deutsche Vertreter, der mit den günstigsten Treibstoffkosten überhaupt aufwartet. Bei einer jährlichen Laufleistung von 50.000 Kilometern befindet er sich in den Gesamtbetriebskosten nur noch etwa 30 Euro monatlich über dem Volvo. Der BMW bietet darüber hinaus die höchste Reichweite aller Teilnehmer, das zweithöchste Kofferraum-Volumen und mit 605 Kilogramm Zuladung auch noch einen passablen Wert.

Er wiederum schlägt den Mercedes ML 280 CDI, der in den Full Service-Leasingraten nahezu auf einer Höhe mit dem Volvo liegt und bei den Treibstoffkosten auch noch in etwa auf einer Höhe mit dem Schweden und dem Lexus RX 400h. Er ist der einzige Vergleichskandidat neben dem BMW mit über 1.000 Kilometern Reichweite.

Kompakte SUV

Diese Klasse erscheint auf den ersten Blick deutlich homogener, alle Hersteller haben hier eine Diesel-Version im Angebot. Die Leistungsdichte ist höher und damit wohl auch die Konkurrenz noch etwas härter als bei den großen SUV. Durch die Präsentation des brandneuen VW Tiguan in einer bislang als japanischer Domäne betrachteten Klasse, hat sich die Lage im Wettbewerb bis hin zum Kopf-an-Kopf-Rennen in einzelnen Kriterien noch einmal verschärft. So kommt es auch bei den Auswertungen des Flottenmanagement- Vergleichs relativ selten vor, dass beispielsweise bei mittlerer, jährlicher Laufleistung von 30.000 Kilometern die ersten Vier bei den Gesamtbetriebskosten innerhalb von nur 30 Euro monatlich liegen – hier gerade einmal in der Reihenfolge Nissan X-Trail, VW Tiguan, Honda CR-V und Toyota RAV 4.

Dass der VW Tiguan 2.0 TDI DPF 4 Motion in diesem wichtigen Kriterium immer unter den ersten Drei rangierte, was den Produkten deutscher Hersteller seltener gelingt, war schon ein erster Fingerzeig auf das zu erwartende Gesamtergebnis. Kurzum, er kam, sah und siegte. Er ist schon vom Netto-Listenpreis her interessanterweise hinter dem Toyota RAV 4 das zweitgünstigste Angebot in der Klasse, eine echte Kampfansage aus Wolfsburg. Da er zudem künftig keinerlei Restwert-Probleme haben dürfte, erreichte er auch gleich die zweitgünstigsten Full Service-Leasingraten hinter dem Nissan X-Trail, für wirklich nur eine Handvoll Euro mehr.

Mit einer Zuladung von 650 Kilogramm fährt der Tiguan auch bei den Ladedaten noch einmal auf das Podium und profitiert zudem von exzellenten Werten im Servicebereich: Die erste Inspektion ist erst nach 60.000 Kilometern oder drei Jahren fällig, das ist der Spitzenwert im Segment, und kann quasi bei der Werkstatt „um die Ecke“, bei einer der rund 2.500 Stationen des Volkswagen- Servicenetzes in Auftrag gegeben werden. Bei der japanischen Konkurrenz setzt sich, vom VW Tiguan nur ganz knapp geschlagen, der Honda CR-V 2.2i CTDi DPF Comfort als Zweitplatzierter durch. Er rangiert in allen Kostenkriterien unter den ersten Drei, insbesondere auch auf Grund der günstigsten Treibstoffkosten aller Teilnehmer. Zudem bietet der Honda das beste Kofferraum-Volumen und gute Garantiebedingungen. Das ist auch eine Stärke des drittplatzierten Nissan X-Trail, der darüber hinaus wiederum mit den günstigsten Leasingraten aller Vergleichskandidaten aufwartet. Aber, wie gesagt, die Konkurrenzdichte in dieser Klasse ist besonders hoch, hier mögen im Einzelfall auch die Vorliebe für eine bestimmte Marke oder die Vorgaben der Car Policy letztlich den Ausschlag geben.

 

LeasePlan Full-Service-Leasing

Die LeasePlan Deutschland GmbH mit Sitz in Neuss bietet dem Kunden ein umfassendes betriebliches Fuhrparkmanagement, auch für die internationale Flotte. In der offenen Kalkulation übernimmt LeasePlan das Risiko für Instandhaltung/ Instandsetzung, Sommerreifen und Restwert und schüttet Überschüsse aus diesen Bereichen vollständig an den Kunden aus. Die genannten Full Service- Raten beinhalten folgenden Dienst- leistungsumfang in der Offenen Kalkulation und werden ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen:

• Instandhaltung/Instandsetzung

• Sommerreifen unlimitiert

• ein Satz Winterreifen

• Kfz-Steuer

• GEZ-Gebühr

• Gebühren für zwei Tankkarten, jedoch ohne Kraftstoffkosten

Außerdem ist der Haftungstransfer mit einer durchschnittlichen Stückzahlprämie enthalten. Dabei handelt es sich um eine Alternative zur Kaskoversicherung, die im vollen Umfang die Versicherungssteuer spart. Die Nutzung der Online-Konfiguratoren und -Kalkulatoren sowie des Online-Kostenreportings ist kostenfrei enthalten, ebenso Beratungsleistungen und Entwicklung der Car Policy. Die Kraftstoffkosten werden mit ihrem über drei Jahre kalkulierten Nettowert, also ohne Mehrwertsteuer, angesetzt.

LeasePlan Deutschland GmbH Hellersbergstr. 10 b • 41460 Neuss Tel.: 02131/132-200 • Fax: 02131/132-688200 marketing@leaseplan.de • www.leaseplan.de