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Es tummeln sich so einige SUV-Modelle in der deutschen Fahrzeuglandschaft. Niemanden verwundert es, dass auch hier die deutschen Hersteller in der Gunst der Käufer vorne liegen. Umso stolzer können die Verantwortlichen von Honda sein, dass sie mit dem CR-V mit einem Marktanteil von 4,5 Prozent nach dem Toyota RAV4 zweitbeliebtester SUV-Importeur auf dem Gesamtmarkt sind.

Gerade die Neuauflage eines der Pioniere des Geländewagens in Deutschland kommt auch gut in der Flotte an. Schließlich haben die Japaner stark daran gearbeitet, das Design und den Komfort gefällig und modern zu gestalten. Neu: das Reserverad steckt nun unter dem Fahrzeug, die Kofferraumklappe öffnet statt wie vormals seitlich nun praktisch nach oben.

Dies ist vor allem sinnvoll in der Enge einer Stadt. Denn der CR-V (steht für Comfortable Runabout Vehicle) trägt das Attribut On-Road-SUV. Damit fällt sein Haupteinsatzgebiet auch wohl der Langstrecke beziehungsweise der Mitnahme von Kind und Kegel oder Freizeitgepäck zu. Passend dazu: ein wertiger, geräumiger und bequemer Innenraum, flexible Sitzeinstellungsmöglichkeiten vorne wie hinten, zudem ein variabler Kofferraum mit Laderaumbord und maximalem Fassungsvermögen von 1.532 Litern.

Entsprechend dem hauptsächlich erwarteten Straßeneinsatz hat man auch die Technik mehr auf den Asphalt als auf unbefestigte Wege abgestimmt. Bergan- oder abfahrhilfen wie auch Differenzialsperren und Untersetzungen sucht man vergeblich. Der Allradantrieb schaltet automatisch bei Bedarf zu und verteilt bis zu 35 Prozent der Kraft an die Hinterräder. Das verleiht ihm in fast allen Fahrsituationen Stabilität und Stärke. Insgesamt gibt er sich straff gefedert und nahezu sportlich im Einsatz. Oberklassenaccessoires wie das Fahrassistenzsystem CMBS inklusive Abstandswarner (2.479 Euro netto, nur in der Ausstattung Executive und in Kombination mit DVD-Navigationspaket erhältlich) können dazu geordert werden, um die Sicherheit noch mehr zu unterstützen.

Der einzige Selbstzünder befand sich auch in unserem Testmodell. Das bekannte Aggregat mit 2,2-Litern Hubraum und 103 kW/140 PS treibt den CR-V dynamisch, zugleich sparsam und auch noch recht leise an. 10,3 Sekunden reichen, um das 1,7 Tonnen schwere Gefährt auf 100 km/h zu bewegen. Der durchschnittliche Spritverbrauch soll laut Werksangaben bei 6,5 Litern liegen. Stimmig dazu die manuelle Sechsgangschaltung, die nun günstig in die Mittelkonsole gesetzt wurde und angenehm zu erreichen ist. Leider ist auch 10 Monate nach Marktstart keine Automatik für den Diesel erhältlich. Vielleicht ändert sich dies mit einem neuen Dieselmotor, wie der, der im neuen Accord verbaut werden soll.

Der Preis für den Diesel startet bei 24.706 Euro netto, drei Ausstattungsvarianten und eine Zubehörliste ermöglichen eine Auswahl an Dienstwagen- und Komfortfeatures. Für den Benziner ist man mit 22.647 Euro netto für die Basisversion dabei.