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Die Zahl der gewerblichen Fahrzeugzulassungen dürfte weiter steigen, und den rückläufigen Verkauf im privaten Sektor ausgleichen. Laut dataforce ist die Zahl der Fuhrparkleiter, die eher eine Zunahme als einen Rückgang der Anzahl der Dienstwagen im laufenden Jahr erwarten, mindestens viermal so hoch. Die Zunahme wird dabei um so eher erwartet, je größer der Fahrzeugbestand im Unternehmen bereits ist (siehe Grafik 1).

Die Zunahme der Flottenfahrzeuge spielt für die Hersteller eine große Rolle: Schließlich gilt es, die eigene Marke in möglichst vielen Car Policies unterzubringen. Denn schon bei 72 Prozent der Unternehmen unter 24 Fahrzeugen gibt es zumindest implizite Einschränkungen bei der Markenwahl – bei größeren Flotten steigt dieser Wert allmählich auf bis zu 97 Prozent (siehe Grafik 2). Der Fuhrparkleiter dürfte damit zunehmend umworben werden, und das bereits bei kleinen Fuhrparkgrößen – damit steigt die eigene Verhandlungsposition nochmals beträchtlich.

Auch bei der ungestützten (also ohne Antwortvorgabe) Frage nach der Hauptregel für die Auswahl von User-Chooser- Fahrzeugen zeigten sich klare Trends, die nicht zuletzt von der Größe des Gesamtfuhrparks abhängig waren (siehe Grafik 3): Je größer der Fuhrpark, desto deutscher wird die Vorgabe; in Fuhrparks über 100 Fahrzeugen wird demnach zu rund einem Drittel ausschließlich deutsch gefahren. Auch die generelle Festlegung auf nur bestimmte Marken findet sich um so häufiger, je größer der Gesamtfuhrpark ist. Genau umgekehrt verhält es sich bei der Begrenzung der Auswahl durch den Anschaffungspreis: Bei Fuhrparks bis 24 PKW spielt diese Grenze noch zu 14 Prozent die entscheidende Rolle, über 100 PKW ist der Wert mit knapp 6 Prozent mehr als halbiert.