PDF DOWNLOAD

DPD sorgt dafür, dass jeden Tag mehr als 1,4 Millionen Pakete ihr Ziel erreichen. Als einer der führenden Paketdienstleister Europas bietet DPD seinen Kunden eine Vielzahl spezifischer Services – das Angebot reicht vom Standard-, Garantie- und Expresspaket über Serviceleistungen wie Nachnahme bis hin zu individuellen Kundenlösungen. Aschaffenburg ist der Hauptsitz eines internationalen Netzwerks, das aus mehr als 500 Depots in 35 Ländern besteht und eine Flotte von rund 15.000 Fahrzeugen unterhält. Rund 200.000 Geschäftskunden vertrauen DPD. Um überzeugende Leistung für diese zu erbringen, bedarf es eines optimalen Flottenmanagements.

In Deutschland betreibt DPD einen reinen Außendienst- Pkw-Fuhrpark mit derzeit rund 430 Fahrzeugen für die Depot- und Vertriebsleiter. Hannsjochen Knölker, Leiter Zentraler Einkauf und Services bei DPD, und seine Kollegen betreuen den Fuhrpark für DPD GeoPost (Deutschland) GmbH & Co.KG und DPD GmbH & Co.KG. „Nach der 85-prozentigen Übernahme durch Geo Post als Tochtergesellschaft der französischen La Poste im Jahr 2002 haben wir eine konkrete Car Policy mit einem Regelwerk erarbeitet, nach der der gesamte Fuhrpark künftig geführt wird. Damit wurde auch eine historisch bedingte außergewöhnliche Varianz in der Fahrzeugauswahl ad acta gelegt“, beleuchtet Hannsjochen Knölker die Entwicklungshistorie des Pkw-Fuhrparks.

Entwicklungsstufen der Car Policy
Sukzessive wurden beziehungsweise werden hier folgende wesentliche Punkte umgesetzt:

  • Erhaltung größtmöglicher Freizügigkeit bei der Fahrzeugauswahl mit zwei Preisstufen, je nach Funktion in der Aufbau-Organisation, bei gleichzeitiger Harmonisierung der Fuhrpark-Struktur. Gegenwärtig sind im Fuhrpark die Fahrzeughersteller Audi, BMW, Mercedes, VW sowie die Import-Fabrikate Peugeot, Renault, Skoda und Toyota vertreten.
  • Optimierung des Fuhrparks unter dem Aspekt klassische Kostenentwicklung während der Vertragslaufzeit
  • Gewöhnung der Organisation an den Prozess Full Service- Leasing im Fremdleasing (kein Hersteller-Leasing, ohne Versicherungs-Modul)
  • Aussteuerung von Altlasten

 

„Diesen Prozess der Umsetzung in eine vernünftige Struktur haben wir innerhalb von drei Jahren deutlich nach vorn gebracht“, unterstreicht Knölker. Mit Jahresbeginn 2007 wurde im Hinblick auf weitere Optimierungen zusätzlich beschlossen: nur noch Dieselfahrzeuge einzusetzen, die Fahrzeugauswahl streng im Hinblick auf die Restwert-Optimierung einzugrenzen, in der Ausstattung Navigationsgerät und Freisprecheinrichtung zu fordern und ein „Streamlining“ im Hinblick auf die Kostenoptimierung bei Fahrzeugrückgabe durchzuführen.

„Ansonsten diskutieren wir die individuelle Konfiguration der Fahrzeuge nicht. Wenn es geht, werden Kombi- Limousinen bestellt, um auch genossenschaftliche Forderungen in punkto Sicherheits-Lösungen aufnehmen zu können“, so Knölker. DPD habe Rahmenverträge mit nahezu allen Fahrzeugherstellern abgeschlossen, um eine respektable Elastizität zu erreichen und bei Bedarf auf ein noch breiteres Spektrum zugreifen zu können. „Es ging darum,“ so Knölker weiter, „einen komfortablen Auswahlrahmen nutzen zu können, der auch noch in punkto Kosten vertretbar ist.“

Die Kooperation mit einem kompetenten Full Service-Leasinggeber
DPD Fuhrparkmanager Martin Bergtich sitzt an der Schaltstelle im Unternehmen und ist für die Kooperation mit dem Full Service-Leasinggeber, der akf servicelease mit Hauptsitz in Wuppertal, zuständig. „Wesentliches Ziel der Zusammenarbeit ist es,“ so Bergtich, „unseren Zeitaufwand im Fuhrparkmanagement immer mehr auf die täglich, wöchentlich oder monatlich wiederkehrenden notwendigen Fragen zu reduzieren. Wir wissen mit der akf servicelease einen kompetenten Leasinggeber an unserer Seite. So erhalten wir momentan beispielsweise über SAP lediglich zwei Rechnungen pro Monat.“

Gegenwärtig gelten für die Fahrzeuge die Laufzeit- und Laufleistungsvorgaben 36 Monate und insgesamt 120.000 Kilometer. Wird die jährliche Laufleistung (also 40.000 km) deutlich unterschritten, wird die Laufzeit auf 42 oder 48 Monate verlängert. „Auch bei höherer Überschreitung der jährlichen Laufleistung – gelegentlich können sogar 55.000 Kilometer vorkommen – würde uns der Vertrag Probleme bereiten, wenn wir nicht eingreifen würden“, gibt Bergtich Einblick.

„Wir sind auch häufiger gefordert, die Vertragssituation der Realität anzupassen“, bestätigt Bettina Klink, Vertriebsleiterin der akf servicelease und Betreuerin des Kunden DPD, und verweist hier auf eine entsprechende, portalgestützte Lösung der akf servicelease für das Controlling. Die Geschäftsbeziehung zu DPD wird seit Mitte 2004 bestens gepflegt. Der Full Service-Leasinggeber war seinerzeit dem Paketdienstleister bereits aus einer gemeinsamen Projektarbeit in Bezug auf Pflanzenöle bekannt. „Wir wollten einen Partner gewinnen“, begründet Hannsjochen Knölker, „der sich auf solche Fuhrparkgrößen konzentriert.“

Die akf servicelease gewährleistet Dienstleistungstiefe
„Wir stellen Flexibilität, Dynamik und stete Ansprache gegenüber unseren Kunden in den Vordergrund und agieren dezentral zur Förderung besonderer Kundennähe“, beschreibt Bettina Klink die Hausphilosophie bei akf servicelease. Zur wesentlichen Hilfestellung für das Fuhrparkmanagement bietet der Full Service- Leasinggeber mit dem Fleetanalyzer auch ein Online- Reporting, das alle Kostenarten, -stellen und -träger oder auch entsprechende Untersummen statistisch aufbereitet und übersichtlich darstellt. Hier finden sich neben tabellarischen und grafischen Darstellungen der Soll/Ist-Vergleiche, beispielsweise in punkto Verbrauch oder Laufleistung, sämtliche Daten bezüglich des Fahrzeugs und seines Nutzers. Ausreißer und unrentable Fahrzeuge sind damit schnell zu identifizieren.

„Neben diesen routinemäßigen Auswertungen“, erklärt Bettina Klink, „erhalten unsere Kunden aber auch regelmäßige Informationen über den Status der jeweiligen Verträge. Das Reporting-Tool erfährt in Kooperation mit dem Kunden eine ständige Weiterentwicklung und wird so quasi ‚am lebenden Objekt‘ optimiert.“

Besonders imponiert Fuhrparkmanager Martin Bergtich auch das Handling der Fahrzeugrückgabe durch akf servicelease. „Das ist immer noch ein spannendes Thema, ein drei Jahre altes Auto ist nicht ladenneu. Es ist einfach so, dass ein Fahrzeug, das 50.000 Kilometer im Jahr zurücklegt, vorn mit Steinschlagschäden zurückgegeben werden muss. Und der eine Dienstwagennutzer putzt vor Rückgabe die Felge noch, der andere eben nicht. Dennoch verhält sich die akf servicelease bei diesem Thema durchweg entspannt, die Diskussionspunkte sind auf ein Minimum geschrumpft.“

„Wir versuchen stets, etwaige Probleme einvernehmlich zu lösen, ohnehin ist die Geschäftsbeziehung zu DPD von einer sehr offenen Kommunikation auf beiden Seiten geprägt“, antwortet Bettina Klink. „Natürlich muss vorweg im Vertrag eine exakte Definition gegeben werden, was sind ‚Gebrauchsspuren‘, was fällt unter ‚Toleranz‘. Es versteht sich allerdings von selbst, dass wir Bagatellschäden nicht berechnen.“ Übrigens ist bei der DPD entschieden worden, die Fahrzeuge zentral in Aschaffenburg zurückzugeben, „um die Rückgabe aus dem sehr subjektiven Klima beim Dienstwagennutzer herauszunehmen“, so Knölker.

„Wir möchten fertig sein, wenn es losgeht“
Ein Kompliment spricht Martin Bertich der akf servicelease auch für die Handhabung des aktuellen Themas „Feinstaub-Plakette“ aus: „Wie innovativ ein Full Service-Leasinggeber sein kann und wie sehr auf der Höhe der Zeit, zeigt sich eben auch in solchen Details. Die Fahrzeuge werden hier gleich mit Plaketten zugelassen, wir werden seitens der akf in Form eines durchlaufenden Postens mit fünf Euro je Fahrzeug belastet gemäß unserer Prämisse: Wir möchten fertig sein, wenn es losgeht, und nicht dann agieren, wenn es losgeht.“

„Schließlich geht es nicht zuletzt auch darum,“ fasst Hannsjochen Knölker zusammen, „den Dienstwagennutzer in der Etappe zu entlasten, wo immer es geht. Andernfalls würden Probleme geradezu vorprogrammiert. Es ist auch ein Wesenszug unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der akf servicelease, dass wir uns von vornherein über alle relevanten Details unterhalten, um den gewünschten Zustand zu erreichen.“ „Daher kann unsere primäre Aufgabenstellung auch nicht sein, mit Standard-Produkten an den Kunden heranzutreten, sondern die wirklichen Fragen des Kunden zu beantworten und mit ihm gemeinsam die Dienstleistungs-Produkte und die Servicetiefe zu entwickeln, die er braucht“, so Bettina Klink

akf servicelease
Die akf servicelease GmbH & Co. KG mit Sitz in Wuppertal bietet seit mehr als 30 Jahren Leasing, Full Service-Leasing, Finanzierung und Mietkauf an. Das Unternehmen agiert dezentral zur Förderung einer besonderen Kundennähe. Wesentliches Beratungs-Ziel ist die Entlastung der Fuhrparkbetreiber von Tätigkeiten, die nicht zu deren Kerngeschäft gehören. Das beginnt bereits bei der Fahrzeugbeschaffung, bei der Ermittlung optimaler Laufzeit- und Laufleistungsverhältnisse und reicht hin bis zum Angebot eines Online-Fuhrparkmanagement-Systems, das ein Reporting in Form von Kennzahlen zum Fuhrpark ebenso beinhaltet wie konkrete Verbesserungsvorschläge.