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Alle zwei Jahre wieder trifft sich die europäische Taxibranche auf der Taxi-Messe in Köln. Steigendes Ausstellerinteresse, steigende Besucherzahlen, die Statistiken der Vorjahre deuten schon jetzt auf einen neuen Besucherrekord der Europäischen Taximesse 2006 hin und untermauern das Informationsbedürfnis der Besucher und die damit verbundene Wichtigkeit des Branchentreffpunkts. Dieses Jahr ist es am 27. und 28. Oktober wieder soweit. Zwei Jahre sind vergangen, in denen der Markt sich bewegt hat und etliche neue Autos dazu gekommen sind, die Auswahl wurde damit erneuert. Als Service haben wir Ihnen die Hersteller-Standorte inklusive Ansprechpartner zusammengestellt.

21 Marken beteiligen sich aktiv am Taxigeschäft, mindestens mit einem Modell – Dacia bringt damit sogar 100 Prozent der Modellpalette in den Taximarkt – maximal sogar mit acht wie Renault. Der Schwerpunkt liegt auf dem Pkw, aber auch Kleinbusse finden sich in der Palette.

Für die Umrüstung setzen die Hersteller u.a. auf die Taxi-Manufaktur Intax, so dass das Taxi ganz unaufwändig beim Händler bestellt werden kann und fertig auch dorthin ausgeliefert wird. Eindeutig im Trend ist die Folierung in Hellelfenbein, weil sie das Fahrzeug bei Ausscheiden aus dem Taxibetrieb von jetzt auf gleich zu einem ganz normalen Fahrzeug macht, zudem den Lack schont, was ein weiterer Pluspunkt für einen guten Restwert darstellt. Dennoch: diese Folie steckt nicht immer im Taxipaket beziehungsweise ein Taxipaket kann mit oder ohne Folierung bestellt werden. Dies ist wiederum interessant in den Bundesländern, in denen freie Farbwahl für Taxen gestattet ist. Lackierung in Hellelfenbein wird nur von den zwei ganz Großen im Taxigeschäft, Mercedes und Volkswagen, angeboten. Alternativ lässt sich bei VW auch eine Folierung ordern. Auch die Taxi-Innenausstattung kann komplett zurückgerüstet werden.

Aufmerksam sollte der Interessent den Umfang der Pakete in Relation zum Preis betrachten, denn ein günstiger Paketpreis bedeutet unter Umständen noch lange nicht günstig. Basisausstattung bei allen: Vorrüstungen für Funk, Dachzeichen und Taxameter, die Taxinotalarmanlage, Zentralinnenlichtschaltung. Bei den Paketpreisen ergeben sich Preisspannen von 299 Euro bis zu 2.000 Euro. Ein kostenloses Taxipaket erhält, wer sich für einen Fiat Croma oder einen Audi A6 entscheidet.

Alle sonstigen notwendigen (elektronischen) Accessoires der Zulieferer wie Taxameter, Funkanlagen usw. für den Taxibetrieb finden sich ebenfalls in der Optionslisten der Hersteller und Umrüster, die heute ähnlich lang wie die eines Serien-Pkws ausschaut beziehungsweise noch dazu kommt. Denn im Grunde kann der Taxifahrer sein Fahrzeug nach Budget und Belieben ausstatten. Wie auch für den Privatnutzer werden Sondermodelle angeboten beziehungsweise stehen Pakete zur Wahl, die einen gewissen Preisvorteil bieten.

Auf der Taximesse stellen die meisten Hersteller ihre aktuelle Auswahl an Modellen in kompletter Ausrüstung zum Anfassen und Probesitzen vor und informieren natürlich gerne ausführlich.