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...an den Themen, die den Fuhrparkleiter wirklich bewegen, sind wir nicht zuletzt durch unseren Redaktionsbeirat. In Zusammenarbeit mit dem Sponsor unseres fünften grossen Treffens, VW Group Fleet International, luden wir diesmal nach Wolfsburg ins Ritz Carlton ein.


In intensiven Diskussionsrunden, bei denen manch offenes Wort fiel, diskutierten die zehn angereisten Beiratsmitglieder mit Flottenmanagement über die aktuellen Themen der Branche (Seite 104), die wir in den nächsten Ausgaben abarbeiten werden. Ganz klarer Fokus im Fuhrpark: Kosten sparen.


Denn neben steigenden Sachanforderungen oder Ansprüchen der Mitarbeiter an den Fuhrpark erhöhen vor allem fixe Kostenblöcke wie Kraftstoff, Anschaffungspreise oder ab 2007 die Mehrwertsteuererhöhung (siehe Seite 63) die Kosten der Flotte. Dies kollidiert oftmals mit dem Kostendruck und den Budgetvorgaben, die der Fuhrparkleiter zu erfüllen hat. Kein Wunder, dass in der Flotte an allen Stellschrauben gedreht wird, denn die Total Cost of Ownership, die Gesamtkosten eines Fahrzeuges während der Haltedauer, sind vielfältig.


Da der Fuhrparkleiter bei der Fahrzeugauswahl in der Regel durch die Vorgaben der Geschäftsleitung, die letztlich mit dem Fuhrpark auch ein Image sowohl nach außen zum Kunden als auch nach innen zu den Mitarbeitern transportieren will eingeschränkt ist, gilt es die vermeintlich “kleinen Dinge” zu optimieren.

Eine Stellschraube ist das Schadenmanagement, denn neben dem direkten Schaden in Geld bei einem Unfall gibt es noch eine Fülle von unternehmensinternen Folgekosten (beispielsweise interne Schadenbearbeitung, Lohnfortzahlung, Umsatzverlust, steigende Versicherungskosten, Imageverlust), die durch professionelles Management gesenkt werden können (Seite 64). Das betrifft im übrigen auch die Reparaturrechnungen – und dies nicht nur im Falle eines Unfalles, sondern auch bei der normalen Wartung und Abnutzung (Seite 42).


Dennoch: Bei allem Kostendruck ist der Dienstwagen ein einzigartiger Motivationsfaktor für die Mitarbeiter. Nicht zuletzt deshalb werden zwischenzeitlich deutlich über 50 Prozent aller Neuwagen gewerblich zugelassen – und daran werden sicher auch die neuen Steuerregelungen ab 2007 nichts ändern.