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Trotz seiner fast 100jährigen Allradtradition betritt Fiat mit dem Sedici, der in Kooperation mit Suzuki hergestellt wird, neues Terrain. Das erste italienische SUV bietet drei Betriebsmodi: Frontantrieb für kraftstoffsparendes Fahren auf trockener Straße, AUTO für automatisches Zuschalten der Heckräder bei Bedarf und LOCK für fixe 50:50- Kraftverteilung im extremen Gelände (bis max. 60 km/h). Und im Gelände schlägt sich der Kleine echt gut: Matsch und Geröll schrecken ihn nicht, auch auf rutschigem Untergrund bleibt er stabil beherrschbar. Besonders positiv aufgefallen sind die starke Bremse (der Wagen wiegt aber auch nur 1.400 Kilo inklusive Fahrer), die direkte Lenkung und die hohe Bodenfreiheit. Einziger Mangel in der Praxis war die etwas hakelige Schaltung – aber das ist Gewöhnungssache.

Optisch überzeugt der Sedici durch seinen markanten, von weit nach hinten gezogenen Leuchten flankierten, V-förmigen Kühlergrill sowie den weit hochgezogenen Unterbodenschutz in Alu-Optik am Heck. Die fast komplett um den Wagen laufenden schwarzen Seitenschutzleisten kennzeichnen den Offroader. Den Sedici (italienisch für 16; als Ergebnis des Allrad-4x4) gibt es ab 15.508 Euro netto, den Diesel ab 17.663. Seriemäßig an Bord ist unter anderem ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Rußpartikelfilter, Klimaanlage und eine 3-Jahres-Garantie bis 100.000 Kilometer. Für 431 Euro netto mehr gibts das Sicherheitspaket mit integriertem ESP.