Zusammen mit dem Joint-Venture-Partner H2 Energy aus der Schweiz plant Phillips 66 die Errichtung von der Wasserstofftankstellen bis zum Jahr 2026. 

Die aktuell 92 öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen in Deutschland werden von H2Mobility betrieben. Dieses Unternehmen hat u.a. die Mineralölkonzerne OMV, Shell und Total als Gesellschafter, ebenso Linde und Air Liquide. Als Partner gelten einige Autohersteller und Tank & Rast.

Mit einer Tankkarte kann man an jeder dieser Stationen den Tankvorgang starten, auch die Abrechnung erfolgt dann zentral über das hinterlegte Zahlungsmittel. Der Wasserstoff kostet einheitlich 9,50 Euro pro Kilogramm. Die beiden einzigen Brennstoffzellenauto, die aktuell lieferbar sind, der Hyundai Nexo und der Toyota Mirai, verbrauch knapp über ein Kilogramm Wasserstoff je 100 Kilometer.

Mit dem ersten ernsthaften Mitbewerber im Markt der Wasserstoffinfrastruktur dürfte das „Eine-Karte-für-alle“-Modell nicht mehr gelten. Wie bei einer Elektroauto-Ladesäule muss man dann die richtige Karte bzw. die richtige App an einer entsprechenden Tankstelle parat haben. 

Neben Wasserstoff-Zapfsäulen an JET-Tankstellen planen Phillips 66 und H2 Energy auch zusätzliche Stationen „an wichtigen Verkehrsachsen“, wie die Unternehmen mitteilen. H2 Energy wird sich um die Erzeugung und die Logistik des Wasserstoffs kümmern.